Denis Sandmann

Die Abwesenheit des Bewusstseins

Fakten zum Buch:
Veröffentlichung: 2015
Wortanzahl: 3800
Verfügbare Formate: E-Book

Nachdem ich Taub Stumm Blind und Angst geschrieben hatte, folgte ein dritter Text, der ein ähnliches Thema verfolgt. Ich hatte noch nicht genug von dem Thema und wollte genauer darauf eingehen, wie Angst und unser Bewusstsein zusammenspielen und wie wir unsere Realität gestalten.

Der Titel des E-Books Die Abwesenheit des Bewusstseins spiegelt den Inhalt schon sehr gut wieder. Im Kern fragt dieses Buch danach, wer uns das Bewusstsein nimmt und erörtert Möglichkeiten, wie wir es zurück erlangen können. Die Abwesenheit des Bewusstseins ist für mich eine Begleiterscheinung der Angst, die die Menschen täglich mit sich herumtragen.

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Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Abwesenheit des Bewusstseins
  2. Was ist das Bewusstseins?
  3. Wo ist das Bewusstsein?
  4. Warum brauchen wir Bewusstsein?
  5. Wer nimmt uns das Bewusstsein?
  6. Die unbewusste Zerstörung der Erde
  7. Wer trifft hier die Entscheidungen?
  8. Wie holen wir uns unser Bewusstsein zurück?
  9. Bewusstwerdung durch Aufmerksamkeit

Ich halte Angst für das größte Problem unserer Gesellschaft. Doch viele verstehen nicht wie Angst unser Leben und unsere Art zu leben beeinflusst. Unter der Angst liegt noch eine Ebene, eine Ebene, die man in einem normalen Bewusstseinszustand nicht beobachten kann. Doch eben diese Ebene ist so wichtig zu erhalten. Es ist wichtig das wir sie kennen und ihr Aufmerksamkeit schenken. Wir verlieren uns in Gedanken, Wünschen, Trieben und Ängsten. Die Realität gestaltet sich nun von allein und die Möglichkeit etwas zu verändern entrinnt unseren Händen.

Tagein tagaus leben einige vor sich hin oder gestalten ihr Leben bewusst. Die meisten Menschen jedoch leben in einem Zustand, den ich gern als Abwesenheit des Bewusstseins bezeichne. Sie befinden sich nicht in der Realität, im Hier und jetzt. Sie leben vor sich hin und tun das was sie nach einigen Millisekunden nachdenken für richtig halten oder ahmen Menschen denen sie vertrauen nach.

Die Abwesenheit des Bewusstseins ist allgegenwärtig. Mir begegnet sie ständig. Zu Hause bei mir selbst, unterwegs im Kontakt mit anderen Menschen, wenn ich mir die Arbeiten anderer anschaue, ja so ziemlich überall, entdecke ich Merkmale, die ein bewusster Mensch nicht geschaffen hätte.

Angst scheint der Auslöser dieses unbewussten Zustands zu sein. Menschen haben Angst vor allen möglichen Dingen. Rutschen sie in einen ängstlichen Zustand, schaltet sich das Bewusste handeln ab und man tut nur das, was nötig ist, um das eigene Überleben zu sichern. Es ist schwierig nicht der Angst zu verfallen, denn überall versuchen natürliche Reize uns in die Angst zu ziehen und unnatürliche Reize, aus der Gesellschaft erschaffen, um mehr Profit herauszuschlagen, versuchen uns zu steuern, lenken uns zum kaufen. Sie versuchen unsere Überzeugungen zu formen und so ändert sich unsere persönliche Realität.

Wer einmal eine Zeit lang Urlaub von „Babylon“ hatte. Mehrere Wochen nicht an Geld gedacht, geredet oder in der Hand gehalten hat, weiß, was ich meine.

Es gibt viele Menschen, die tagtäglich daran arbeiten, bewusster zu leben. Doch grade in Zuständen der Angst ist es an uns Menschen ihr zu widerstehen. Ich denke, das ist der grundlegende Unterschied zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen.

Wir können bewusst entscheiden, ob wir Angst haben oder nicht. Holen wir uns unser Bewusstsein zurück, können wir unsere Realität neu gestalten. Angst ist nur ein Gefühl, aufgeteilt in viele Emotionen, doch nichts davon ist real. Alles passiert nur in unseren Köpfen.

Wir stellen uns vor, was in der Zukunft alles geschehen könnte, und bilden unsere Meinung aufgrund von Spekulationen, die nur in unserem Kopf existieren.

Ich denke, es ist an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Bewusst zu leben, Angst liegen zu lassen, unseren Mitmenschen den Weg zu zeigen. Den Weg in eine Realität ohne Leid, Zerstörung und Habgier. Entscheiden wir uns gegen die Angst, handeln wir bewusst und ganzheitlich, können wir diesen Planeten und unser Leben grundlegend positiv verändern.

Was ist das Bewusstein?

Wer wir sind, warum wir denken und wie wir denken, dass haben schon viele versucht zu erklären. Sicher mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen unterstützt, wirkt alles gleich viel plausibler. Die meisten Menschen verstehen kaum etwas von dem, was, unsere Gesellschaft mittlerweile an Wissen hervorgebracht hat. Was wir alles glauben zu wissen ist unglaublich.

Noch vor Kurzem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Wissenschaftler normale Menschen sind, wie du und ich.

Ich finde es wichtig, ein Thema immer ganzheitlich zu betrachten. Nichts steht für sich allein, alles ist miteinander vernetzt. Ein Baum braucht zum wachsen nicht nur die Mathematik, sondern auch die Physik und andere Wissenschaften die versuchen unsere Realität in Zahlen und Worte zu fassen.

Es ist schade, das dieser ganzheitliche Denkansatz den ich versuche in meinem Leben umzusetzen, von so wenigen bemerkt, gesehen oder geschätzt wird. Alle werden immer speziellere Experten für dies und das. Solang bis niemand mehr einen Song alleine schreiben kann. Da braucht es dann einen Texter, jemanden der die Verschriftlichung von Tönen blind und kopfüber beherrscht, einen Tonmeister, der den ganzen Song auch aufnehmen kann und noch eine Reihe an von anderen Menschen die Kabel tragen, das Licht ein und ausschalten oder Elektrogitarrenverstärkerfachkraftpersonal.

Jemand der sich wirklich mit etwas beschäftigt sollte so viele Verbindungen und Blickwinkel wie möglich betrachten, um sich eben eine ganzheitliche Meinung zu verschaffen.

Ich betrachte jedes Thema gern wie einen Baum in einem Wald. Der Wald ist die Wahrheit, doch um die Wahrheit zu verstehen, muss man in den Wald hineingehen. Unter dem Moos verbirgt sich ein weiteres Universum, gefüllt mit einem weiteren Wald, je nachdem in welcher Art und Weise man es betrachtet.

Ich denke, das Bewusstsein ist ähnlich. Ein eine Art Wald, in dem es unglaublich viel zu entdecken gibt. Was wir erleben, wie unsere Realität aussieht, dass entscheiden wir selbst durch unsere Aufmerksamkeit. Wenden wir unsere Aufmerksamkeit auf deinen bestimmten Teil unseres Bewusstsein, dann wird dieser Teil wachsen oder anders gesagt, er entfaltet sich.

Das Bewusstsein ist also ähnlich wie ein Kameraobjektiv. Je länger man den Fokus hält, desto mehr kann man entdecken.

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