Denis Sandmann

Die Abwesenheit des Bewusstseins

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Ich halte Angst für das größte Problem unserer Gesellschaft. Doch viele verstehen nicht wie Angst unser Leben und unsere Art zu leben beeinflusst. Unter der Angst liegt noch eine Ebene, eine Ebene, die man in einem normalen Bewusstseinszustand nicht beobachten kann. Doch eben diese Ebene ist so wichtig zu erhalten. Es ist wichtig das wir sie kennen und ihr Aufmerksamkeit schenken. Wir verlieren uns in Gedanken, Wünschen, Trieben und Ängsten. Die Realität gestaltet sich nun von allein und die Möglichkeit etwas zu verändern entrinnt unseren Händen.

Tagein tagaus leben einige vor sich hin oder gestalten ihr Leben bewusst. Die meisten Menschen jedoch leben in einem Zustand, den ich gern als Abwesenheit des Bewusstseins bezeichne. Sie befinden sich nicht in der Realität, im Hier und jetzt. Sie leben vor sich hin und tun das was sie nach einigen Millisekunden nachdenken für richtig halten oder ahmen Menschen denen sie vertrauen nach.

Die Abwesenheit des Bewusstseins ist allgegenwärtig. Mir begegnet sie ständig. Zu Hause bei mir selbst, unterwegs im Kontakt mit anderen Menschen, wenn ich mir die Arbeiten anderer anschaue, ja so ziemlich überall, entdecke ich Merkmale, die ein bewusster Mensch nicht geschaffen hätte.

Angst scheint der Auslöser dieses unbewussten Zustands zu sein. Menschen haben Angst vor allen möglichen Dingen. Rutschen sie in einen ängstlichen Zustand, schaltet sich das Bewusste handeln ab und man tut nur das, was nötig ist, um das eigene Überleben zu sichern. Es ist schwierig nicht der Angst zu verfallen, denn überall versuchen natürliche Reize uns in die Angst zu ziehen und unnatürliche Reize, aus der Gesellschaft erschaffen, um mehr Profit herauszuschlagen, versuchen uns zu steuern, lenken uns zum kaufen. Sie versuchen unsere Überzeugungen zu formen und so ändert sich unsere persönliche Realität.

Wer einmal eine Zeit lang Urlaub von „Babylon“ hatte. Mehrere Wochen nicht an Geld gedacht, geredet oder in der Hand gehalten hat, weiß, was ich meine.

Es gibt viele Menschen, die tagtäglich daran arbeiten, bewusster zu leben. Doch grade in Zuständen der Angst ist es an uns Menschen ihr zu widerstehen. Ich denke, das ist der grundlegende Unterschied zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen. Wir können bewusst entscheiden, ob wir Angst haben oder nicht. Holen wir uns unser Bewusstsein zurück, können wir unsere Realität neu gestalten. Angst ist nur ein Gefühl, aufgeteilt in viele Emotionen, doch nichts davon ist real. Alles passiert nur in unseren Köpfen.

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Wir stellen uns vor, was in der Zukunft alles geschehen könnte, und bilden unsere Meinung aufgrund von Spekulationen, die nur in unserem Kopf existieren.

Ich denke, es ist an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Bewusst zu leben, Angst liegen zu lassen, unseren Mitmenschen den Weg zu zeigen. Den Weg in eine Realität ohne Leid, Zerstörung und Habgier. Entscheiden wir uns gegen die Angst, handeln wir bewusst und ganzheitlich, können wir diesen Planeten und unser Leben grundlegend positiv verändern.

Was ist das Bewusstein?

Wer wir sind, warum wir denken und wie wir denken, dass haben schon viele versucht zu erklären. Sicher mit wissenschaftlichen Forschungsergebnissen unterstützt, wirkt alles gleich viel plausibler. Die meisten Menschen verstehen kaum etwas von dem, was, unsere Gesellschaft mittlerweile an Wissen hervorgebracht hat. Was wir alles glauben zu wissen ist unglaublich.

Noch vor Kurzem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Wissenschaftler normale Menschen sind, wie du und ich.

Ich finde es wichtig, ein Thema immer ganzheitlich zu betrachten. Nichts steht für sich allein, alles ist miteinander vernetzt. Ein Baum braucht zum wachsen nicht nur die Mathematik, sondern auch die Physik und andere Wissenschaften die versuchen unsere Realität in Zahlen und Worte zu fassen.

Es ist schade, das dieser ganzheitliche Denkansatz den ich versuche in meinem Leben umzusetzen, von so wenigen bemerkt, gesehen oder geschätzt wird. Alle werden immer speziellere Experten für dies und das. Solang bis niemand mehr einen Song alleine schreiben kann. Da braucht es dann einen Texter, jemanden der die Verschriftlichung von Tönen blind und kopfüber beherrscht, einen Tonmeister, der den ganzen Song auch aufnehmen kann und noch eine Reihe an von anderen Menschen die Kabel tragen, das Licht ein und ausschalten oder Elektrogitarrenverstärkerfachkraftpersonal.

Jemand der sich wirklich mit etwas beschäftigt sollte so viele Verbindungen und Blickwinkel wie möglich betrachten, um sich eben eine ganzheitliche Meinung zu verschaffen.

Ich betrachte jedes Thema gern wie einen Baum in einem Wald. Der Wald ist die Wahrheit, doch um die Wahrheit zu verstehen, muss man in den Wald hineingehen. Unter dem Moos verbirgt sich ein weiteres Universum, gefüllt mit einem weiteren Wald, je nachdem in welcher Art und Weise man es betrachtet.

Ich denke, das Bewusstsein ist ähnlich. Ein eine Art Wald, in dem es unglaublich viel zu entdecken gibt. Was wir erleben, wie unsere Realität aussieht, dass entscheiden wir selbst durch unsere Aufmerksamkeit. Wenden wir unsere Aufmerksamkeit auf deinen bestimmten Teil unseres Bewusstsein, dann wird dieser Teil wachsen oder anders gesagt, er entfaltet sich. Das Bewusstsein ist also ähnlich wie ein Kameraobjektiv. Je länger man den Fokus hält, desto mehr kann man entdecken.

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Wo ist das Bewusstsein?

Ungreifbar scheint das Bewusstsein. Man kann es nicht anfassen, sehen oder riechen. Man kann es nicht messen oder rekonstruieren. Jedoch, fühlen kann man es. Wir Menschen fühlen, wenn ein anderes Lebewesen im Raum oder in der Nähe ist. Wir fühlen, ob etwas lebt, lebendig ist. Etwas das lebt, besitzt ein Bewusstsein. Das heißt nicht, das ein Lebewesen mit einem Bewusstsein auch Achtsamkeit ausübt. Natürlich nicht, das ist ja eben das große Problem unserer Welt.

Wir Menschen, mit Bewusstsein, lassen uns steuern von unserer Angst und zerstören damit unseren Lebensraum. In natürlichen Zuständen funktioniert das. Doch schreitet eine Spezies aus diesem chaotischem Gleichgewicht aus, landen wir da, wo wir heute sind. Umweltverschmutzung, bedrohte Arten, depressive Menschen, chronisch-kranke Zombies, die arbeiten, essen und schlafen.

Auch wenn das Bewusstsein bei manchen Lebewesen einfach nicht vorhanden scheint, so ist es vorhanden, aber es wird nicht genutzt. Ungenutztes Potenzial, dass durch Mitmenschen aktiviert werden könnte.

Es ist traurig zu beobachten und früher hat es mich wirklich wütend gemacht, wie unbewusste oder gar ignorante Menschen Stück für Stück die Natur, sich selbst und andere zerstören. Wenn man solche Menschen darauf anspricht, sie versucht aufzuwecken, erst dann bemerkt man, dass das Bewusstsein nicht vorhanden ist. Die Bewusstwerdung das jemand durch die Tätigkeit, die man dort ausübt, verletzt oder gar getötet werden könnten, fehlt offenbar. Oft dachte ich, es wäre Gleichgültigkeit oder ein depressives Verhalten. Nein, es ist genauso als würde ich jeden Tag eine Mauer bauen und hätte am Tag darauf vergessen, wofür ich sie gebaut habe. Dann reiße ich sie ab und am nächsten Tag, fällt mir wieder ein, wofür ich sie brauchte, und fange an eine Neue zu bauen.

Nun stellte sich mir oft die Frage, wie kann ich das Bewusstsein anderer darauf lenken, wie kann ich Ihnen zeigen, was ich sehe? Wie kann ich den Blickwinkel ihrer Wahrnehmung verändern?

Ich glaube das, alles steht im stark Zusammenhang mit unseren tiefsten Ängsten und Überzeugungen. Das Bewusstsein scheint sich aus mehreren Teilen zusammenzusetzen. Unseren Wünschen, unseren Überzeugungen und aus unseren Ängsten.

Unser Bewusstsein lenkt im unbewussten Zustand den Fokus nur auf Objekte und Situationen, die wir als negativ empfinden. Eine Spinne ist eine Spinne, egal was wir daraus machen, es ist, was es ist. Das was wir in der Vergangenheit erlebt haben, entscheidet darüber, ob wir mit der Spinne eine negative oder positive Emotion verbinden. Eine negative Emotion kann zum Beispiel Ekel sein. Unbewusst landet dann die Spinne mit der Emotion Ekel in einer Schublade Namens Angst.

Unsere Überzeugungen erzeugen unsere Realität. Das, wovon wir wirklich überzeugt sind, wird geschehen, weil wir eben unsere Aufmerksamkeit nur darauf lenken. Man sieht nur das, was man sehen will, man hört nur das, was man hören will. Das Problem ist, dass unsere Überzeugungen meist durch Ängste entstehen und unsere Realität dann eine Art logische Konsequenz unserer Ängste ist. Nun kommen noch unsere Wünsche ins Spiel, unsere Triebe, die möglichst sofort und ohne in Berührung mit unseren Ängsten erfüllt werden sollen. Ging nun jemand schon sehr früh unbewusst durchs Leben, weil es ihm niemand anders vorgelebt oder beigebracht hat, stehen wir als „Horizonterweiterer“ vor einer Mauer, die schwer zu durchdringen ist.

Würde man dem Bewusstsein eine Art Adresse geben, würde sie wohl so ausfallen: Das Bewusstsein ist unseren Träumen nah und unseren Ängsten fern.

Warum brauchen wir Bewusstsein?

Ein Mensch ohne Bewusstsein würde wahrscheinlich nur nach Nahrung, Wasser, Wärme, Komfort und geeigneten Mitmenschen zur Fortpflanzung suchen. Hätte er das erreicht, würde er daran festhalten. Ein Gedanke an die Zukunft würde nie entstehen.

Eine komische Welt ist es in der wir leben. Zum einen ist das Bewusstsein eine tolle Sache und ohne würden wir viele Dinge im Leben nicht geregelt kriegen, zum anderen wünsche ich mir oft, ich hätte kein Bewusstsein und würde nur das tun, wohin mich meine Angst lenkt. Auch andere Menschen fühlen so, doch sie ertragen dann alles besser, indem sie Drogen nehmen, die das Bewusstsein erweitern oder dämpfen.

Unser Bewusstsein ist nicht perfekt, aber es hat uns immerhin dahin gebracht, wo wir heute sind. Es ermöglicht uns den Fokus auf bestimmte Gefühle zu lenken, zu denken oder Ideen entstehen zu lassen. Unsere Kreativität verdanken wir auch, wenn sie unbewusst ausgeübt wird, unserem Bewusstsein. Wenn man es genauer betrachtet, dann ist alles, was wir sind, Bewusstsein. Bewusstsein als Essenz unserer Existenz. Unser Körper ist nur eine Art Hülle, damit das Bewusstsein nicht in der Welt herumfliegt.

Bewusstsein scheint also das gleiche zu sein, was der Mensch unter Lebendigkeit versteht. Existenz ohne Bewusstsein, leben mit Bewusstsein.

Wer nimmt uns das Bewusstsein?

Wirklich verschwinden kann das Bewusstsein nicht. Niemand kann es uns nehmen. Wir verlieren nur die Kontrolle darüber. Es wandelt von Ort zu Ort, verschiebt den Fokus. Etwas das ist, kann im nächsten Moment nicht einfach aufhören zu existieren. Es ändert nur die Form, den Fokus. Das Bewusstsein wird unterdrückt und verschoben. Abgelenkt, belogen oder benebelt.

In den meisten Fällen entscheiden wir uns selbst dazu, den Fokus des Bewusstseins zu verschieben. In jedem Moment unseres Lebens können selbst entscheiden, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wem oder was wir Aufmerksamkeit schenken. Doch es scheint so, als gäbe es noch einige andere Menschen, die sehr stark daran interessiert sind, die Aufmerksamkeit deines und meines Bewusstseins konkret zu lenken. Denn mit Aufmerksamkeit lässt sich Geld verdienen und es ist eben deine und meine Aufmerksamkeit, die vor dem Fernseher, Computer oder am Smartphone zu Geld gemacht wird.

Nicht nur geht es hier um Geld, sondern auch um Kontrolle. Wer das Bewusstsein der Menschen kontrollieren kann, der kontrolliert die gesamte menschliche Existenz. Wie immer hat die Medaille 2 Seiten und mit dieser Macht lassen sich gute und schlechte Dinge anstellen. Aus großer Macht folgt große Verantwortung, daher bin ich eher dafür, dass jeder Mensch sich selbst um seine Bewusstwerdung kümmert.

Viele können mit der Macht über sich selbst nicht umgehen und versuchen ihr Bewusstsein zu unterdrücken. Sie tun Dinge die andere von ihnen erwarten, damit sie nicht selbst nachdenken müssen, selbst mit sich arbeiten müssen. Es ist einfach für unseren Überlebensinstinkt die Verantwortung über das eigene Leben, in die Hände eines anderen zu legen. So beschränkt sich der nötige Aufwand zur Sicherung des Überlebens auf die Befehle des Herrn. Ein verlockendes Angebot, das aber leider persönliches Wachstum und Bewusstseinserweiterung komplett verhindert. Die gute Nachricht ist, dass wir selbst entscheiden, ob wir uns davon beeinflussen lassen. Jeden Moment unseres Lebens können wir selbst entscheiden, welchen Weg wir gehen, welche Worte wir nutzen und wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken.

Die unterste Stufe unserer Existenz lässt sich wohl am Besten mit der Angst beschreiben. All unsere Unternehmungen sind gesteuert, durch das Bedürfnis keine Angst zu empfinden.

Der einzige Weg den ich für mich gefunden habe diese Angst liegen zu lassen, ist es einfach zu tun. Je öfter man das tut, wovor man Angst hat, desto einfacher wird es.

Angst entsteht immer dann, wenn etwas in der Zukunft unbekannt
ist. Wir malen uns im Kopf aus was alles nur passieren könnte, bevor es überhaupt passiert. Aufgrund dieser nicht realen Annahmen, entscheiden wir was wir tun wollen. Das Ergebnis ist oft eine völlig unlogische Planung, die rein gar nichts mit der Realität zutun hat. Jeder lebt dann so vor sich hin und versteht nichts von dem, was um ihn herum geschieht. Das Eliminieren der Angst ist der erste Schritt um den Nebel des Bewusstseins zu lichten. Die Angst trübt unsere Sinne und unsere Perzeption der Realität. Sie steuert unseren Fokus immer nur auf das, was nötig erscheint, um Angst nicht zu erleben.

Alles, was uns unwohl ist, das nimmt uns das Bewusstsein.

Die unbewusste Zerstörung der Erde.

Früher stellte ich mir oft die Frage, warum so viele Menschen sich ruchlos an der Zerstörung der Erde beteiligen. Holzfäller im Regenwald, Mitarbeiter eines Ölkonzerns, Tankstellenbesitzer, Politiker, Banker, Diebe und Mörder.

Warum seht ihr nicht, dass ihr durch euer handeln die Erde und eure Mitmenschen in den Tod reißt? Warum ist euch das egal? Warum hört ihr nicht auf die vielen Weckrufe eurer Mitmenschen?

Ich war verzweifelt, denn eine Änderung musste nicht nur an mir selbst her. Meine Mitmenschen müssten ebenfalls ihr Verhalten ändern, damit sich auf dieser Erde etwas bewegt. Ich will nicht behaupten, dass man nicht auch allein eine Menge erledigt bekommt und auf die Beine stellen kann, aber es sind die Gemeinschaften, die Großes vollbringen.

Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, dann musst du mit anderen zusammengehen.

Aus vielen hitzigen Gesprächen lernte ich, dass so etwas wie einen Tellerrand oder Horizont im Bewusstsein wirklich existiert. Man könnte es auch Bewusstseinsstufen nennen. Je höher man steigt, desto mehr sieht man. Desto höher ist die Wahrnehmung.

Jemand der sich gegen die Zerstörung unserer Erde einsetzt und Wege sucht dieser entgegen zu wirken, befindet sich nach meiner Annahme wohl auf einer höheren Stufe, als jemand der weiterhin Hölzer im Regenwald schlägt und so an der Zerstörung der Erde aktiv mitarbeitet.

Es macht keinen Sinn solche Menschen dafür zu verurteilen. Sie befinden sich in einem Bewusstseinszustand, der stark von der Angst kontrolliert wird.

Sie haben Angst, das sie ohne das Geld das sie bei dieser oder jener Tätigkeit verdienen sich selbst und ihre Familie nicht ernähren können. Sie halten es für notwendig den See leerzufischen, nur damit man genug zum Verkaufen hat. Was danach kommt, ist unklar und befindet sich gar nicht im Auffassungsbereich solcher Menschen. Ihre geistigen Fähigkeiten, ja ihr Horizont ist zu klein. Sie schaffen es nicht über den Tellerrand zu schauen, solange sie von der Angst kontrolliert werden.

Würde man diesen Menschen ihre Angst nehmen, würden sie wahrscheinlich nach kurzer Zeit erkennen was sie da tun und für ihr handeln bessere Alternativen suchen. Allerdings ist die Hauptangst der meistem Menschen, die Angst vor dem Verlust der physischen Existenz, auch Tod genannt und diese Angst ist meist stark verbunden mit dem Besitz von Geld. Viele denken fälschlicherweise: Landet der Kontostand auf 0, komme das dem Tod gleich.

Ich musste diese Erfahrung auch schon machen und ich kann dir versichern, dass man nicht stirbt.

Es gibt viele Lebewesen auf der Erde und darunter auch Menschen, die komplett ohne Banknoten auskommen und trotzdem gesund, satt und nicht obdachlos sind. Das Problem ist meist, dass man Wissen nicht so gut verkaufen kann wie physische Gegenstände.

So wird das Wissen darüber, dass Barfußlaufen gesund ist unterdrückt, eine Lüge erfunden, dass man zum rennen doch Rennschuhe braucht und diese Lüge wird uns dann als kostenloses Wissen präsentiert. Die Ankündigung in den Medien dazu: „Wissenschaftler haben herausgefunden dass …“

Dass die Wahrheit meist ohne einen physischen Gegenstand auskommt und das wir eigentlich alles was wir brauchen schon haben, oder leicht aus der Natur beschaffen können, birgt natürlich keinen Vorteil für andere Menschen. Jeder muss etwas für jemand anderen tun, so kommen wir ins Geschäft. Am Besten ganz viel, je mehr desto besser.

Da stehen wir nun auf dem Haufen unserer ausrangierten Erfindungen, die im Grunde genommen, fast alle, nicht unbedingt nutzlos, aber überflüssig sind. Der Preis dafür aber ist in jeder Hinsicht, viel zu hoch. Unsere Bequemlichkeit und die Angst vor der Angst fordert einen hohen Preis.

Ich bin nicht mehr gewillt diesen Preis zu zahlen und daher entscheide ich mich gegen die Angst, gegen die unbewusste Zerstörung unserer Erde und für eine achtsame Existenz.

Wer trifft hier die Entscheidungen?

Der freie Wille ist ein Thema, das immer wieder in den Köpfen von Philosophen und Denkern auftaucht. Was ist eine freie Entscheidung? Wer bestimmt meine Tätigkeiten? Wer hat die Macht über meine Zeiteinteilung?

Oft ist es so das wir selbst, glauben eine Entscheidung gefällt zu haben, dabei wurden wir aber geblendet, ausgetrickst von unseren Gefühlen. Alle Reize um uns herum versuchen uns zu beeinflussen. Kauf dies, ess das, denk dies, mach das. Überall möchte jemand uns erzählen wer wie was am Besten tun könnte. Sogar ich schreibe darüber das du doch bewusster leben solltest, um dein Leben nicht fremdbestimmt an dir vorbeiziehen zu lassen.

Damit wir dieser massiven Beeinflussung entkommen, müssen wir unsere Ängste erkennen und ihnen bewusst das Futter wegnehmen. Wer ständig Angst vor Krieg hat, weil in der Tagesschau täglich darüber berichtet wer wo wie gestorben ist, sollte vielleicht überlegen seinen Fernseher aus dem Fenster zu werfen.

Wer die Faktoren, die unsere Aufmerksamkeit auf das lenken was uns nicht wichtig ist, erkannt hat, sollte sie schnellstmöglich eliminieren. Nicht verstecken, etwas darüber kleben oder vergessen. Nein, nachhaltig eliminieren.

Dazu gehören nicht nur Medien wie das Fernsehprogramm, das Internet, Youtube, Facebook oder andere Informationsquellen und Zeitfresser, sondern oft auch Menschen im persönlichen Umfeld. Ja sogar Freunde können so mächtig sein und unbewusst unser ganzes Leben kontrollieren.

Wenn ich nicht weiß ob mir etwas in meinem Leben noch weiter Freude bringt, schreibe ich gern eine Gegenüberstellung. Die Überschrift ist zum Beispiel Fernsehen. Dann kommt ein Strich in die Mitte. Auf der linken Seite stehen die Vorteile des Fernsehens und auf der rechten Seite die Nachteile. Überwiegen die Nachteile, fliegt der Fernseher aus meinem Leben. Das kann man mit allem machen. Gegenstände, Situationen, Menschen, Freunde, Tiere, Nahrungsmittel. Was es auch ist, man kann die Vor und Nachteile eines Objektes auflisten und so leicht entscheiden, ob man noch weiter damit leben will.

Ich kann nicht oft genug sagen, für wie wichtig ich eine immer wiederkehrende Bewusstwerdung halte. Welchen Weg will ich im Leben gehen? Wie will ich meine Ziele erreichen? Was sind überhaupt meine Ziele? Alle paar Wochen schreibe ich das für mich selbst auf. Überprüfe, ob ich auf dem richtigen Weg bin, ob es vorangeht, ob ich wirklich noch das will, was ich vor einigen Wochen wollte. So erinnere ich mich immer wieder daran, was wichtig ist, und verliere mich nicht im Alltagstrott einer gesellschaftlichen Existenz.

Ich setze also alles daran, dass ich derjenige bin, der über mein Leben entscheidet. Bewusst wohlbemerkt. Denn all das, was man für sich selbst nicht entscheidet, dass entscheiden andere.

Wie holen wir uns unser Bewusstsein zurück?

Die wiederkehrende Bewusstwerdung ist eine Möglichkeit sein Bewusstsein zurückzuholen, es wieder zu erlangen. Das aber setzt voraus, dass man sein Bewusstsein schon verloren hat. Um genau, dass zu vermeiden gibt, es viele Wege.

Viele praktizieren etwas das sie Achtsamkeit nennen. Sie versuche jede Sekunde ihres Lebens, in Achtsamkeit zu verbringen. Ich hab oft das Gefühl, das das unglaublich anstrengend ist. Ständig zu denken, zu fühlen, sich zu fragen, ob das nun das Richtige ist.

Praktiziert man diese Achtsamkeit tagtäglich, wird es zur Routine. Ähnlich wie atmen merkt man irgendwann gar nicht mehr das man automatisch ja fast schon unterbewusst, wie antrainiert, Dinge in Frage stellt und wenig, bis nichts im Leben dem Zufall überlässt.

Es Bedarf der ständigen Bewusstwerdung. So oft verliere ich Ziele, Träume und Wünsche aus den Augen. Ich muss mir Listen schreiben. Kleine Erinnerungsnotizen in meinem Kalender. E-Mails, die völlig aus dem nichts auftauchen und mich an etwas erinnern, dass ich vor einigen Wochen in meinem Kopf hatte. Bin ich noch da, wo ich sein will? Gehe ich in die richtige Richtung? Bist du noch glücklich mit dem, was du tust?

Eine andere Möglichkeit, die ich für mich entdeckt habe, ist all die Dinge, die ich tue, ganz zu tun. Ganz da sein, nicht so viel Distraktion, mehr hier und jetzt. Man muss die Dinge, mit denen man seine Lebenszeit verbringt, schon mit Liebe erledigen. Ansonsten stürzt irgendwann ein großer Berg aus hätte, musste, wollte nicht, Neid, Missgunst, Eifersucht, Gier und Hass auf den Erbauer.

Um es mal genauer zu sagen, dieser ‚Carpe Diem Kram‘ hört sich noch so komisch an, aber es mag schon was dran sein, wenn man sonst im Leben nicht viel auf die Reihe bekommt und allgemein mies drauf ist. Es macht Sinn sich mit sich selbst zu beschäftigen, es macht Sinn zu reflektieren, sich Zeit zu nehmen und Dinge ganz zu tun.

Bewusstwerdung durch Aufmerksamkeit

Die Abwesenheit des Bewusstseins existiert, weil wir uns von unseren Herzenswünschen ablenken lassen. Es gibt so viele Faktoren die eine Distraktion auslösen können und die gilt es zu vermeiden, zu minimieren und letztendlich auszulöschen.

Die Abwesenheit des Bewussteins ist eine logische Konsequenz unserer Gesellschaft. Wer ständig über Wünsche und Träume anderer Menschen nachdenkt nur, um geliebt zu werden, verliert sich selbst in all dieser vermeidlichen Genugtuung. Es ist eine Gesellschaft, in der nicht das zählt, was du bist, was dich ausmacht und was du denkst oder fühlst. Hier zählt meist nur, was du für eine Veränderung du auf die Erde bringst.

Der Erde ist scheißegal, was du tust. Ob du lebst oder stirbst es macht ihr nichts aus. Sie ist total gleichgültig. Es liegt völlig an uns, was wir aus unserer Zeit machen. Was wir erschaffen, wie wir leben, andere behandeln.

Lassen wir Ängste, Distraktionen und Gelüste auf uns einwirken oder lauschen wir dem tik tak der laufenden Lebensuhr und werden uns der Vergänglichkeit des Hier und jetzt bewusst. Bewusstsein, Achtsamkeit, Fokus sind keine Zustände, in denen man zufällig landet. Es sind Entscheidungen, die ein Mensch jederzeit fällen kann.

Treten wir einen Schritt zurück und holen wir uns unser Bewusstsein zurück. Ansonsten zerstört die Abwesenheit des Bewusstseins dich, mich, die Erde und alle anderen Lebewesen, die auf ihr existieren, denn das Bewusstsein ist immer unseren Träumen nah und unseren Ängsten fern.

Veröffentlicht am: 27. August 2015
Kategorie: Gedanken
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