Denis Sandmann

Leseprobe: Angst

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Alles was du dir vorstellen kannst existiert.

Es ist ein Gefühl, das immer unter uns ist. Es begleitet uns das ganze Leben. In der Evolution aller Tiere spielt die Angst eine wichtige Rolle. Sie zeigt uns, wann wir wo flüchten müssen. Was gefährlich ist und was nicht. Wer ein feines Gespür hat, merkt sehr schnell durch seine Angst, von welchen Menschen er sich fernhalten sollte, und welche ihm gut tun, oder Glück bringen. In unserem Überlebensbaukasten ist die Angst also ein wichtiges Werkzeug oder Instrument.

Doch meiner Meinung nach gibt es in uns, in dieser Gesellschaft, mehr davon als nötig und meist an Stellen, die einen daran hindern, seine wirkliche Aufgabe zu erfüllen. Seinen Weg zu finden. Sich selbst zu erkennen.

Was ist Angst?

Was ist eigentlich Angst? Angst ist nur ein Gefühl. Doch anders als andere Gefühle nimmt es einen sehr großen Teil unseres Lebens ein.

Die Menschen scheinen ihre Angst zu lieben. Sie gehen mit ihr aus und schlafen mit ihr ein. Angst soll uns beschützen. Vor wilden Tieren oder anderen Gefahren.

Meiner Meinung nach ist sie Hauptverursacher aller Krankheiten und Leiden. Wer in Angst lebt, dem geht es nicht gut. Wir alle möchten ohne Angst leben. Ohne Angst vor dem Tod, vor Hunger, vor Kälte, davor, allein zu sein. Die Angst ist das größte Problem in unserer Gesellschaft. Sie bringt uns auseinander, sie trennt uns. Was man fürchtet, will man nicht kennenlernen.

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Wenn man Gefühle genauer betrachtet, gibt es eigentlich nur 2 Grundzustände, in denen man sich befinden kann. Angst oder Liebe. Ich bin traurig, also habe ich Angst beispielsweise etwas zu verlieren. Oder ich habe es schon verloren und habe Angst vor der Zukunft ohne das Verlorene. Ich freue mich über etwas, also befinde ich mich in der Liebe.

Man kann also sagen, 2 Grundenergien. Die Energie der Angst und die Energie der Liebe. Alles andere, was wir glauben zu fühlen, sind Emotionen, die sich in die Schublade Angst oder Liebe einordnen lassen.

Angst in der modernen Gesellschaft.

Ungefähr ab Entstehung der modernen Gesellschaft und ihren politischen Systemen bekommen wir es mit einer ganz anderen Größe von Angst zu tun. Zu unseren Zeiten als „Wald – Mensch“ konnten wir uns so weit entfalten, bis wir innerhalb der Gruppe oder des Stammes auf Widerstand gestoßen sind. Als Individuum bleiben uns einige Möglichkeiten …

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  1. Sich anpassen und seine Träume und Wünsche über den Haufen werfen.
  2. Die Gruppe verlassen und sich einer Neuen Anschließen.
  3. Letztendlich bleibt auch noch Alleingang.

Heute sind es die gleichen, doch in anderem Ausmaß! Wo früher eine Gesellschaft aus wenigen Menschen bestand und so das alltägliche Leben meisterte, befinden wir uns heute in einer Gesellschaft von Milliarden Individuen. Es ist kaum möglich, dass sich Gegengesellschaften von nennenswerter Größe bilden.

Ein Beispiel ist Folgendes. Unser netter Waldbewohner lebt in einer gemütlichen Sippe, die als Jäger und Sammler von Ort zu Ort zieht. Eines Tages entdecken sie eine Siedlung in einem Tal. Einige der Jäger-und-Sammler-Gruppe fühlen sich vom bäuerlichen Leben angezogen, verlassen die Gruppe und müssen sich nicht davor fürchten, ermordet oder diskriminiert zu werden. Nun existiert eine Gesellschaft mit einer Gegengesellschaft. Es ist Platz für alle und jeder kann seiner Wege gehen.

Würde ich heute versuchen, meine eigene Gesellschaft zu gründen, mein eigenes Land, eigene Gesetze aufstellen oder keine, wie ein wilder im Wald leben oder ein Bauernhof gründen auf einem Stück Land, das mir gefällt, muss ich sehr wohl Angst haben davor, dass mich die Gegengesellschaft, unsere „Zivilisation“, in Grund und Boden tritt.

Wir verfolgen alle die gleichen Ziele, doch haben verschiedene Methoden diese zu erreichen.

Leider gibt es nur noch wenige Völker, die ihr eigenes Ding machen. Sich nicht von unserer Konsumgesellschaft beeinflussen lassen. Diese wird immer mächtiger und das ist das Problem.

Damals … sagen wir zur Steinzeit, war es noch überschaubar. Es gab den Stamm oder den Stamm und die anderen hinter den Bergen, man arrangierte sich oder führte Kriege. Kaum so, dass es der Erde schaden würde.

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Doch durch diese Masse an Menschen auf einer Fraktion haben wir uns selbst ins Bein geschossen. Der Großteil der hier auf dieser Erde lebenden Menschen macht im Großen und Ganzen dasselbe. Eine Gegengesellschaft muss nicht unbedingt schlecht sein. Es geht nur ums Gleichgewicht. Doch die meisten Menschen haben Angst, teil einer dieser Gegengesellschaft(en) zu sein.

Besiegen wir diese Angst, können wir uns, die Erde und andere Lebewesen zu einem besseren, nachhaltigeren Leben führen.

Als eBook erhältlich auf Amazon.

Veröffentlicht am: 12. März 2013
Kategorie: Gedanken, Leseprobe
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