Denis Sandmann

Taub Stumm Blind – Wie ich hören sehen und fühlen lernte

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Taub Stumm Blind – Wie ich hören, sehen und fühlen lernte

Er stand auf nahm seine Handschuhe zog seine Jacke zu und sagte: „Es gibt Dinge die tut man mit dem Verstand, und es gibt Dinge die tut man mit dem Herz.“

„Und was heißt das?“, fragte Sie.

Er beugte sich hinter ihr Ohr und schon im Gedanken an die Antwort lag die erste Träne auf der Haut.

„Das weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass die Dinge die man mit dem Herzen tut besser sind.“

Grund und Absicht

Zu entscheiden, welchen Weg man in seinem Leben wählt, ist meist schwer. Geh ich links, geh ich rechts, oder bleib ich mal kurz stehen und schau mich um? Wir stehen jeden Tag vor 2 Türen, sitzen auf 2 verschiedenen Stühlen und müssen uns für eine Seite entscheiden. Doch warum fällt es vielen Menschen so schwer, ihr Leben einfach in die Hand zu nehmen? Verrücktes zu tun und Neues zu schaffen? Das, was ich hier niederschreibe, beschreibt zum einen den Wandel, den ich gemacht habe, von einem sehr passiven, unglücklichen und einsamen Menschen zu dem, der ich heute bin. Und zum anderen Gedanken aus meinem Leben. Dies ist meine Wahrheit.

Diese ist für mich richtig. Ich möchte niemandem etwas aufzwingen. Ich hoffe einfach, das jemand der dieses Buch liest etwas damit anfangen kann, Spaß daran hat und daran wächst. Wenn man sich anschaut, wie wenig manche Menschen zum Leben brauchen, dann ist das echt erstaunlich. Ebenso, wenn man sich anschaut, wie viel manche Menschen brauchen. Dies ist ein Buch für Menschen. Für Menschen, die den Menschen in sich entdecken wollen. Für alle die auf der Suche sind nach mehr.

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Wer bin ich? Was will ich?

Diese Fragen konnte ich lange Zeit nicht mal ansatzweise beantworten. Doch gerade diese 2 sind so wichtig geworden für mich.Ich war weg, abwesend, nicht vorhanden, irgendwo abgestellt und vergessen. Fast tot kann man sagen. Ja einfach sehr passiv. Meine Tage wiederholten sich. Menschen wiederholten sich. Ereignisse wiederholten sich. Wo sind all die Farben? Wohin all die netten Menschen? Auf allem lag irgendwie ein Gewicht und ein Hauch graue Farbe, um die Schönheit zu verdecken. Selbst in meinen Schritten fühlte ich die Schwere.

Morgens aufstehen, ich hoffe der Tag geht schnell vorbei. Abends schlafen gehen. Hoffentlich geht morgen die Welt unter. Essen ist nur noch Nahrung, kein Geschmack, nur eine lebens- spendende Substanz, die es überall zu kaufen gibt. Es war egal, Hauptsache es sah gut aus. Menschen sind nur noch Statisten. Keine Gesichter, nur konsumierende Mitläufer. Die haben doch eh alle keine Ahnung, keine Gefühle, nur ein Herz, das jede Minute 70-mal anklopft, um zu schauen, ob du noch lebst. Sonne blendet. Computerbildschirme haben ein schönes Licht, das kann man wenigstens noch ausschalten.

Der Wecker klingelt, ich muss aufstehen. Ich wünschte ich könnte nicht, doch ich kann und ich tue es wieder und wieder. Kurz vor 8, zur Schule laufen, Kopfhörer auf, Gedanken aus. Der Unterricht fängt an. 90 Minuten bin ich mir selbst ausgeliefert. 90 Minuten Krieg! Ich hoffe es spricht mich niemand an. Ich antworte mit: „Weiß ich nicht“, „Keine Ahnung.“, „mh.“. Wie lange noch? 80 Minuten. 80 Minuten Krieg! Ich denke. Ich denke nach, über die Menschen in diesem Raum. Was treibt sie an? Wofür sitzen die hier? Wegen mir? Nein, ich bin nicht hier wegen ihnen, sie dann auch nicht wegen mir. Denken die überhaupt? Ja sie antworten also müssen sie auch irgendwas im Schädel haben. Was ist auch egal. Ich will nicht hier sein. Keine Sekunde länger.

Wie lange noch? 50 Minuten. Sanitäter!

Okay, versuch zu schlafen, unauffällig. Oh, ich bin gar nicht müde. Doch eigentlich schon müde von dem hier. Nicht müde zum Einschlafen, sondern irgendwie anders müde. Kurz vorm Kotzen. Wie lange noch? 30 Minuten. Wo bleibt der Sanitäter? Muss ich mich eben selbst verarzten. Wo ist der Erste Hilfe Kasten? Ich frage meinen Tischnachbar. Er weiß es nicht, er muss aufpassen. Aufpassen? Okay. Sekunde, ich pass auch mal auf.

„Bla bla bla bla bla, danke wusst ich schon.“ Okay lassen wir das. Wie lange noch? Pause. DAAAAAANKE! Kopfhörer auf, Musik an, Gehirn aus. 30 Minuten Urlaub von mir. Was hör ich? Schnell muss es sein. Hart und dumpf, am besten mit Geschrei. Sonst hör ich mich selbst noch reden. Danke iPod, dass du mich erlöst. Augen zu. Ich sehe nichts mehr, lieber wäre ich blind, so würde ich nie wieder etwas sehen. Es gibt ja auch nichts zu sehen. Kenne ich doch alles schon längst.

Oh nein! Ich werde angesprochen. Kopfhörer ab. Verdammt ist das laut Hier. Wofür um alles in der Welt störst du mich? „Bla bla bla bla“ Ich weiß nicht was ich antworten soll und setze meine Maske wieder auf. Danke iPod. Was der Lehrer schon hier? Nein das kann nicht sein. 90 Minuten Krieg! Vielleicht geht es schneller vorbei, wenn ich mitmache. Religionsunterricht. „Bla Bla Bla“, okay dazu fällt mir was ein. Ich zeige auf und werde sofort dran genommen. „Mein Name ist Mensch“, sagte ich. Es ist still. Keiner sagt was. War das falsch?

„Danke, die Stunde ist beendet. Denis hat alles gesagt.“ Hey! Das ging schnell. Und die 1 auf dem Zeugnis. Für mich ein wertloses Papier auf dem geschrieben steht, wie „sinnvoll“ ich meine Zeit verschwendet habe. Auf der Skala von 1 bis 6. Ziemlich bescheuert. Pause. Kopfhörer auf. Gehirn aus. Ich sollte was essen. Aber ich will nichts essen. Hunger habe ich trotzdem. Okay irgendwas mit Zucker. Das hat wenigstens Geschmack. Die nächsten 2 Stunden Mathe. Diesen Krieg verliere ich und der Tag ist gelaufen. Schule vorbei. Kopfhörer auf. Gehirn aus.

Ich stehe an der Unterführung, an der ich immer langgehe. Wo geh ich hin? Links? Rechts? Geradeaus? Oder einfach wieder zurück? Ich weiß es nicht und bleibe stehen. Es stinkt und die Leute gehen an mir vorbei als würde es mich nicht geben. Das ist der Punkt, bin ich überhaupt hier? Fühlt sich unecht an. Ich gehe nach Hause, Tür auf, Tasche in die Ecke. Computer an. Erst 4 Uhr, scheiße was mach ich so lange? Ich geh duschen, da ist es warm und man hört und sieht nichts im Dunkeln. Das Wasser wird einfach nicht warm. Nicht warm genug. Augen zu. Versuchen nichts zu denken. Klappt nicht.

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Wenn ich tot bin, dann denke ich bestimmt nichts mehr. Mir ist langweilig. Duschwasser verbraucht. Mhhm, okay wieder anziehen. Die Klamotten kotzen mich an. Sperren mich ein. Alles sperrt mich ein. Ich versuch zu schlafen um nichts vom gefangen sein zu merken. Es klappt nicht. Okay Computer. 2 Stunden, 3 Stunden, 4-5-6 Stunden. Danke Computer, dass du mich erlöst. Tag vorbei. Endlich ich bin müde. Hoffentlich geht morgen die Welt unter. Wecker klingelt ich bin wach. Mist. Warum? Ich bin nie wirklich wach. Ich schlafe halb den ganzen Tag.

Alles wiederholt sich. Wenn mich jemand fragt, wie alt ich bin, antworte ich immer: „2 Tage.“ Denn so fühlt es sich an. Das war lange Zeit meine Wirklichkeit. Taub-stumm-blind. Ich war nie wirklich da. Einfach weg, abwesend. Auch mein Wochenende sah nicht sehr anders aus. Nichts war mir etwas wert. Alles war irgendwie grau und verwest. Doch irgendwann kam ich zu meinem Erstaunen noch zu einer Entscheidung. Wenn man über Tod nachdenkt, dann schwebt man. Tu ich es, tu ich es nicht. Man steht immer kurz vorm Abgrund tut den ersten Schritt und will dann doch lieber zurück. Das kann ewig gehen, bei mir einige Jahre. An die meisten Dinge kann ich mich kaum noch erinnern. Es ist als wäre das so schlecht, dass ich es vergessen musste. Komisches Gefühl, wenn man sich nicht an sein vorheriges Leben erinnern kann. Ich habe immer nur Bruchstücke im Kopf. Irgendwann dann STOP! Willst du leben oder sterben? Ich tat es nicht, denn ich wollte leben. 100%.

Doch ich war doch schon am Leben? Oder war ich am Leben leben? Oder vielleicht habe ich auch mein Leben verlebt. Alles egal ich wusste, was ich nicht wollte, und räumte auf. Zuerst mein Zimmer, dann meinen Computer. Danach meinen Schrank. Meine Freunde. Meine Gedanken. Meine Gefühle der Vergangenheit ebenso wie die der Gegenwart. Ich merkte hier fehlt eine Menge in mir. Zufriedenheit. Glück. Freude. Intuition. Inspiration. Offenheit. Wo war das alles? Hatte ich das auch weggeschmissen?

Ja. Ich war dabei, mich zu minimieren. Wenn ich wissen wollte, wer ich wirklich bin, muss ich zurück. Zurück zum 0 Punkt.

Das Problem Mensch

Ich wusste schon lange das mir etwas fehlt, dass in mir etwas nach Aufmerksamkeit schreit. Die Dinge beim wahren Namen zu nennen. Unzensierte Wahrheit zu sich selbst und anderen. Zwischen den ganzen Dingen die einen tagtäglich beschäftigen hört man auf nach diesem Etwas zu suchen und lässt die Sehnsucht liegen. Wir haben heutzutage ein sehr geregeltes Leben.

Eltern wünschen ihrem Nachwuchs immer nur das Beste und denken das, was sie gelebt haben, muss das Beste für mein Kind sein. Selten gibt es Eltern, die ihren Kinder sagen: „Überlege dir gut, was du hier auf Erde mit deinem Leben anfangen möchtest. Das Leben ist kostbar also pass gut darauf auf. Liebe es zu leben und lebe, um zu lieben.“ Hat sich jemand in jungen Jahren darüber mal wirklich Gedanken gemacht? Ja?Etwa so in der Art wie: „Womit will ich mein Geld verdienen?“ Die Frage sollte eher heißen: „Wie will ich wirklich leben?“

Hier gibt es klare Erziehungsvorschriften. Man muss sich der Gesellschaft anpassen sonst wird man nicht toleriert. Sei es in der Nachbarschaft, in der Gemeinde oder im Verein. Auf jemanden mit schlechtem Schulabschluss wird schnell mit dem Finger gezeigt. Ohne denjenigen wirklich zu kennen. Wenn ich mir über all so etwas Gedanken mache, tut es weh, zu sehen, wie sich der Mensch entwickelt hat, wenn man vom Urgeist Mensch ausgeht. Sind wir hier auf diesem Planeten nicht einzigartige und magische Wesen, die voller Inspiration und Liebe sind? Genauso wie alle Tiere und Pflanzen. Die genauso das Recht haben hier zu leben wie wir? Man sollte sich mal damit beschäftigen, wie das, was wir in unseren Kochtopf legen eigentlich hergestellt wird. Beispielsweise in der Hühnerhaltung werden die Tiere wirklich unter respektlosen Bedingungen gehalten. Sie leben in zu engen Käfigen und können ihren natürlichen Bedürfnissen nur beschränkt nachkommen. Tier und Umweltschutz ist natürlich immer eine Frage der Toleranz. Kann ich das verantworten? Kann ich es nicht?

Aber ich bin mir sicher, müssten einige Menschen ihr „Fleisch“ selbst töten, wären sie Vegetarier. Ein großer Punkt ist natürlich auch, wie wir mit Pflanzen umgehen. Nehmen wir den Regenwald. Jeder weiß, das dort die meisten Inhaltsstoffe für unsere heutige Medizin gefunden wurden. Jeder weiß auch, das der Regenwald sehr wichtig ist für diese Erde oder das Klima. Aber wie viel ist denn von diesem vielfältigem Paradies noch übrig? Über die Hälfte ist weg. Verloren. Zerstört. Durch Massentierhaltung für z.b. Fast Food Ketten. Durch Abholzung oder Brandrodung für Plantagen, die anbauen für den globalen Handel. Ich denke vielen ist bekannt, was dort passiert. Vielen ist auch bekannt, dass etwas getan werden muss. Meiner Erfahrung nach wissen die meisten aber nicht, was man tun kann. Genau das meine Ich, diese Ignoranz. Alles und jedem Gegenüber. Die meisten Menschen scheinen ihr Leben eher passiv zu gestalten. Auch wenn um 20:00 Uhr auf dem Ersten die Tagesschau große Einschaltquoten hat, scheint es so als würde ein Großteil der Informationen, die dort sehr anschaulich dargestellt werden, einfach ignoriert oder nicht ernst genommen.

Man selbst sitzt ja gemütlich zu Hause auf dem Sofa, wie soll mir denn hier was passieren? Ich habe mir einmal selbst die Frage gestellt: „Woher kommt diese Passivität?“ Zum einen ist es so, dass hier in Deutschland, das was man hier Leben nennt, einem ziemlich einfach gemacht wird. Ich finde es hier sehr schwer, ohne den wirklichen Willen dazu zu haben, auf „der Straße“ zu landen. Also obdachlos zu werden. Durch das Gesamtpaket „Gesellschaft“ mit all seinen, „es sollte so“, „es wäre besser so“ und „es darf nur so sein“ Sätzen, hörte ich von einigen Menschen schon oft den Satz: „Ich möchte nicht sterben. Aber ich möchte auch nicht das Leben, welches ich gerade lebe.“ Keine Angst vor dem Tod aber Angst bis hin zum Tod zu leben. Die meisten können nicht mal sagen, was ihnen wirklich fehlt. Eigentlich sind wir doch freie Wesen hier. Solange wir das Gesetz beachten, können wir so ziemlich alles tun, was wir wollen. Ich kann mit so ziemlich jedem Menschen auf dieser Erde Kontakt aufnehmen, auswandern oder sonst was tun. Ich glaube die Unfreiheit liegt nicht im Äußeren, sondern im Inneren der Menschen.

Zurück zu mir.

Ich war so unfrei. Hab mit niemandem geredet, und viele Menschen verurteilt. Viel lieber wäre ich spontan gewesen und würde auf Menschen offen zugehen. Würde gern sonst wo hingehen. Am liebsten sofort raus und los. Ich wiederhole nochmals die Frage: „Doch warum fällt es vielen Menschen so schwer, ihr Leben einfach in die Hand zu nehmen, Verrücktes zu tun und Neues zu schaffen?“ Es ist die Taub-Stumm-Blinde Gesellschaft, die von einigen angeführt wird. Und von anderen ausgeführt wird. Die Sicherheit, die sie uns bietet und die Angst sich außerhalb der Sicherheit zu bewegen. Und wir lassen uns das alles so gefallen? Tun wir das? Die meisten unbewusst. Also was hab ich getan? Ein erster Schritt wäre es sich das Ganze noch einmal vor Augen zu führen und dann, nachdem man sich mit der Materie beschäftigt hat, darüber zu entscheiden, möchte ich das oder möchte ich das nicht? Genau wie ich mich damals entschieden habe zu leben. Entweder mach ich ́s zu 100% oder nicht. Ich lege keinen wert auf 99,9%. Wenn ich bei der Sache bin, dann voll und ganz. Egal wobei, egal womit, egal mit wem. Ganz oder gar nicht!

Also eine Entscheidung muss her. Will ich mein Leben leben in 100% der Art und Weise, wie ich mir das vorstelle? Vollkommen meine Vergangenheit anerkennen und mich um mich selbst kümmern? Die Antwort von mir damals war, JA! Ich denke jeder hat eine gewisse Sehnsucht nach Freiheit, nur kaum jemand nimmt sie wirklich wahr. Spätestens, wenn wir wieder in einer Situation sind, die uns nicht gefällt, spüren wir, was hier wirklich in uns schlummert. Das Leben hat mich zu wecken versucht, mit bestimmten Situationen und Ereignissen. Es hat versucht, dem inneren meist unbewussten Ruf nach diesem etwas näher zu kommen. „Oh das würde ich gerne machen.“ Verstand sagt: „Nein du bist nicht gut genug dafür.“ Sätze wie: „Ich kann das nicht.“, „Ich bin nicht schön genug.“, „Nicht stark genug“, blablabla und so weiter, sagen die meisten Menschen immer wieder zu sich selbst. Auch ich hab das gemacht. So sagte mir mein Verstand: „Die Menschen um dich herum sind nicht gut genug für dich. Mit denen kannst du nichts anfangen. Die wollen immer nur das Gleiche.“

Das führt dazu, das man ziemlich allein dasteht. Erst mal musste ich erkennen, das all das, was ich in meinem Leben vorfand, mein Werk war. All meine Gedanken mein Leiden, alles davon war mein Werk. Ich hab das alles erdacht. Keiner kann mir Gedanken geben. Die gebe ich mir selbst. Ich kann doch selbst entscheiden was ich denke und was ich fühle. Viele Dinge hatten mich in der Vergangenheit beschäftigt und ich hab sie verdrängt oder mich abgelenkt. Diese Dinge liegen heute noch auf dem Tisch der Gegenwart und wollen weggeräumt werden. Wenn man seine Vergangenheit nicht für gutheißt, dann lebt man noch lange in ihr. Man fängt an zu verurteilen. Wäre dies nicht passiert, dann wäre ich jetzt ganz anders usw.. Heute denke ich da anders. Wäre ihre Vergangenheit nicht genauso verlaufen, wie sie verlaufen ist, würden sie vielleicht heute dieses Buch nicht lesen und ihrer Sehnsucht folgen. Oder ich hätte es nie geschrieben. Egal ob man jemanden umgebracht hat oder sonst was getan hat. Man muss seine Vergangenheit liebevoll akzeptieren und würdigen. Egal, was passiert ist, oder man jemals getan hat.

Verdrängen Verdrängen Verdrängen

Das Weltbetäubungsprogramm hat mir sehr dabei geholfen … Fernsehen, Computer, Medien, Essen und Zucker. Eine schöne Angewohnheit. Jeden Tag aufs Neue. Man wird mit dem konfrontiert, was einen stört, doch was hab ich getan? Verdrängt. Es ging auch nicht anders, es musste irgendwie weitergehen. Dachte ich … Das Ganze hat nur dazu geführt, dass der Druck immer größer wurde und man irgendwann richtig am Ende ist. Dann ist Endzeit. Es geht nichts mehr. Nichtmal mehr schlafen kann man. Man führt Krieg im Inneren. Der wird nun nach außen getragen. Das Leben wird nicht zu dem, was man sich vorstellt oder genau zum Gegenteil der Vorstellung. Ich hab geglaubt meine Mitmenschen sehen nicht, was ich denke. Ha! Unglaublich. Das sieht man doch jedem wenigstens ein kleines Stück an. Die Mutter weiß genau, wie es ihrem Kind geht und verliebte müssen sich nur in die Augen schauen, um zu wissen, was der andere denkt. „Kümmere dich erst um dein Inneres, und alles im Äußeren wird sich richten.“ Hab ich irgendwo gelesen. Aber funktioniert. Ganz blöd. Ganz stumpf. Wie viele Träume hab ich verdrängt, Fantasien und Ideen. All dem sollte man immer eine Chance geben, Wirklichkeit zu werden.

Viele Träume verwirklichten sich auch einfach in Musik, die Melodie passend zum Gedanken ist eine unvorstellbare gute Erfahrung. In der man, auch wenn nur mit Kopfhörer, sehr viel erleben kann. Jeder, der ein offenes Ohr für Musik , sollte sich nicht nur mit einer Musikrichtung beschäftigen. Ich habe gelernt, dass es in allen Dingen etwas Gutes gibt. Irgendwann fängt man an die Musik zu lieben und nicht die harten Gitarren der Rockmusik oder die weichen Streicher der klassischen Musik. Bla. Bla. Bla. Zurück zum Thema. Träume, sind in meinen Augen der Höhepunkt der menschlichen Vorstellung. Sei es ein Traum, der nur geträumt wird, oder ein Traum, der verwirklicht wird. Schlafend oder im Wachzustand. Inspiration ist das erste, was einen Traum entstehen lässt. Doch Inspiration kommt nicht erzwungen, sie kommt nicht durch erlernen oder versuchen. Wirkliche selbstlose Inspiration entsteht aus den Tiefen eines menschlichen Herzens, welches sich nach etwas sehnt. Ich musste dazu einfach nur loslassen. Alles loslassen. Wie das geht, kann ich leider nicht erklären. Ich kenne viele Menschen, denen fehlt selbst die Inspiration. Ohne Vorbild, Vision oder Vorstellungen werden sie in das Leben geworfen, das man heute Leben nennt.

Sie sehen wie andere leben und ahmen nach. Suchen und suchen, doch wenn man sie fragt, was sie suchen, nennen sie es meistens Glück. Alle suchen nach Dingen, die glücklich machen. Und wo suchen sie? In Ausbildungen, in Jobs, in Weiterbildungen, Geld & Reichtum. Im BMW oder Mercedes. Im Kaschmir Anzug mit Seideninnenfutter. In Marken und Produkten. Im Kaufen und Verkaufen, Schoppen und Investieren. In Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen. Kurz gesagt im Konsum. Konsumieren, konsumieren und noch mehr konsumieren. Was ich alles kaufen musste, was ich alles brauchte. Um dies zu machen, um das zu machen. Heute sage ich:

„Wenn du Maurer sein willst, baue eine Mauer. Wenn du Musiker sein willst, spiel Musik. Du brauchst nur deinen eigenen Kopf und deine eigenen Hände.“

Wenn ich ein Buch schreiben will, brauch ich nur meinen Kopf, Stift und Papier. Ein Laptop dafür ist zwar schön. Aber nur das Mittel zum Zweck. Ein Traum sollte sofort in die Tat umgesetzt werden, wenigstens der erste Schritt. Das macht glücklich meiner Erfahrung nach. Bei einer Reise ist der Weg das Ziel. Warum nicht auch bei einem Traum? Ich habe meine Träume und damit auch mein Glück immer in die Zukunft gelegt. Bald ist es so weit … nur noch 3 Tage! Irgendwann werde ich … Das ist falsch. Man ist immer auf der Reise. Jeden Tag aufs Neue. Jeder Moment, jeder Gedanke kann die Richtung ändern. Und ich kann es auch noch selbst bestimmen. Wie oft hab ich mich selbst verurteilt für das, was passiert ist. Schwebte in Gedanken…was wäre wenn dies, wenn das… Dabei hätte man schon längst eine Möglichkeit wählen und das Ergebnis erfahren können. Aber warum ist das Loslassen so schwer?

Was hielt mich fest?

Zum einen die Sicherheit die man hat. Einen geregelten Tagesablauf, auch wenn er langweilig ist. Essen & Trinken, auch wenn es immer gleich schmeckt. Ein Dach über dem Kopf, auch wenn die Wände mich von meiner natürlichen Umgebung trennen. Zum anderen, die Einfachheit. Es ist total einfach, so zu leben. Man muss nichts tun, oder alles, was man tut, hat man schon einmal getan und man weiß, wie es geht.

Es scheint so, als tendieren Menschen dazu, lieber sicher zu sein, als neue Erfahrungen zu machen. Aber sind es nicht grade neue Erfahrungen, die uns glücklich machen? Uns weiterbringen, womit wir wachsen? Im Film „Into the Wild“ heißt es: „Der Kern des menschlichen Wesens bildet sich aus neuen Erfahrungen.“

Also weg mit der Sicherheit?

Ich sage die Sicherheit gibt es gar nicht. Sie existiert nicht. Alles nur eine Illusion. Der Verstand spielt mit uns. Und ich gehe noch weiter.

Ich sage, persönliches Wachstum ist die einzige Sicherheit. Weiterentwicklung, ein weiteres Bewusstsein für die Dinge, die man tut. Warum sind Tage so kurz? Weil ich ein Großteil des Tages nicht bei mir bin. Ich lebe in Routine vor mich hin, wenn ich den Abwasch mache, bin ich nicht da. Wenn ich morgens aufstehe, fängt es sofort an in mir zu denken. Ich nehme meine Zügel wieder in die Hand. Entscheide selbst, was ich bin, was ich sein will, was ich denke, wie ich aussehe, ob ich mich selbst liebe oder nicht. Holt meine Vergangenheit mich ein oder schaffe ich Raum für Neues? Um zu sehen, was im Hier und Jetzt für mich bereitsteht. Jeden morgen bekomme ich 1000 Sachen geschenkt. Ein neuen Tag, viel Zeit, einen Körper, mit dem ich alles Mögliche tun kann, die Sonne scheint. Alles umsonst. Kostenlos. Und doch hielt ich alles für normal und selbstverständlich.

Ich entschied mich gegen die Sicherheit und fing an viele Dinge, die ich hatte zu verkaufen, wegzuschmeißen oder zu verschenken. Ich brauchte das nicht mehr. Es war nicht mehr meine Währung. Mich bezahlt man nun mit Erfahrung und nicht mit materiellem Reichtum. 5 Gitarren? Wozu brauch ich das? Ich kann doch eh nur auf einer gleichzeitig spielen. 4 Stück weg damit! Computer? Kostet mich zu viel Zeit. Aber ich hab den doch, um mit Menschen in Kontakt zu bleiben … Nein. Du hast den, um allein zu sein. Menschen sind keine Computer! Geh raus und such dir endlich echte Menschen. Die Leute, die dir wirklich wichtig sind, siehst du auch ohne Computer wieder. Sicherheit ist vielleicht schön, aber auch langweilig. Neue Erfahrungen und Erlebnisse sind schöner und interessanter! Ich lernte, immer mehr offener und spontaner zu sein.

Okay bin bereit, was dann?

Da stand ich nun, dachte ich wäre ein neuer Mensch, und glücklich. Glück was ist das überhaupt? Hin und her, ich glaube heute, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Entscheiden, dass einzig wichtige. Wenn man nicht seinen Weg geht, landet man immer wieder in der gleichen Sackgasse. Ich versteh nicht, wieso Millionen Menschen auf der Welt eingeschränkt leben. In Angst. Vor wem denn? Vor sich selbst. Also ich hatte immer Angst davor, herauszufinden, wer ich wirklich bin. Ja Angst vorm glücklich sein. Man kommt immer wieder an einen Punkt, an dem man das Gefühl bekommt: „Wow, jetzt erst fängt mein Leben richtig an.“ Das ist für mich mittlerweile der Punkt, wo ich weiß: „Hey ich bin, eine Stufe weiter!“ Aber lange nicht am Ziel. Ziel? Wo ist das Ziel? Die nächste Stufe? Ich möchte mich nie vollständig fühlen. Einfach immer weiter gehen, geradeaus. Lass mir aber genug Zeit für den Wegesrand und ab und zu ein Zwischenstopp bei Freunden, Sightseeing und Erkundungsreisen! Ich habe mit Glück und richtiger Ernährung 80-90 Jahre. Hab ich also Zeit für Dinge, auf die ich keine Lust habe? Oh warte. Ich bin noch lange nicht fertig.

Fühl dich nie vollständig!

Oft lenkte ich meine ganze Kraft auf ein Ereignis. Was dazu führte das sich auch wirklich nur das eine Ereignis Wirklichkeit wurde. Ich lebte darauf hin, es gab nichts anderes. Wenn die eine Sache erreicht ist, dann bin ich glücklich. Kennt man oder?

Heute mach ich es anders. Ich habe sehr viele Ziele aber weiß genau, danach gibt es noch eins oben draufzusetzen. Oder ich kann mich auch endlich mit etwas zufriedengeben. Irgendwann hat man genug, es ist genug. Ich denke erst, wenn man sich mit etwas zufriedengeben kann, kann man wirklich glücklich werden, oder Glück erfahren.

Viele Menschen tun wirklich viele Dinge, auf die sie keine Lust haben. Beschweren sich nur. Scheiß Job, scheiß Frau, scheiß Freunde, selbst das Bier schmeckt scheiße. „Ohne die ganzen Pillen und meinen Alkohol halt ich das alles nicht mehr aus.“ Wundern sich aber dann, warum ihr Leben voll mit Dingen ist, die sie nicht wollen. Wie oben beschrieben. Nach den Schritten, die ich getan habe wie beschrieben, stellte ich mir trotzdem noch eine Frage:

„Wenn ich wirklich nur das tue, was ich wirklich will, fügt sich dann alles? Gibt mir das Leben dann alles, was ich brauche?“

Ich musste sie irgendwie beantworten. Dieses ganze spirituelle Gelaber ist ja schön und gut, aber jetzt will ich auch endlich mal Resultate sehen. Ich nahm mir einen guten Freund und eine Woche Zeit. Tat wirklich eine Woche nur das was ich wirklich wollte. Raus mit dem Rucksack. Einfach weg. Es muss ja nicht weit sein. Nur mal etwas sehen, was man noch nicht gesehen hat. Der erste Tag war anstrengend, ich bin noch nie 12km durch unwegsames Gelände mit 15kg auf dem Rücken gelaufen. Und doch saßen wir am Ende des Tages mit 20 Leuten am Lagerfeuer erzählten Geschichten. Es war ein super Tag! Die Nacht war nicht zu kalt und nicht zu warm. Um 11 Uhr wurden wir mit Brötchen und frischem Kaffee geweckt. Von 2 Menschen, die wir am Vortag kennengelernt hatten. Super Sache! Ich musste die Frage, die ich mir mitgenommen hatte, mit „JA“ beantworten. Das zog sich die ganze Woche so durch, es war einfach eine super Zeit. Wir haben wirklich viel geschenkt bekommen. Zudem war tolles Wetter und irgendwie hat einfach alles gepasst. Auch nach weiteren Tagen mit meiner Frage kam immer nur ein lautes Ja. Zwischendurch hatte ich ab und zu das Gefühl, jetzt waŕs das. Du musst NEIN antworten. Doch nein, immer nur JA. Beängstigend? Zum Teil. Aber eher eine richtig gute Erfahrung. Also wie kam das zustande? Wahrheit. Gnadenlos ehrlich zu sich selbst und anderen. Absolute Wahrheit ist meiner Meinung nach eines der wichtigsten Sachen im Leben. Ich hatte sehr viele Freundschaften, die auf Lügen aufgebaut waren. Keine wirklichen Lügen wie z.B. ein falsches Alter, falsches Interesse oder Einsamkeit. Eher war mein ganzes Leben die Lüge und somit auch alles, was ich damals in dort vorfand. Zeit nehmen und überprüfen. Ist mein Leben im Moment so, wie ich das haben will? Bringen mir meine Freunde Freude? Stehe ich hinter meinem Job oder ist alles irgendwie Routine? Bin ich wirklich da bei dem, was ich tue? Lebe ich meine Tage bewusst? Bin ich mit mir selbst zufrieden und gebe ich mir selbst genug Liebe und Anerkennung für das, was ich mache? Auch wenn es wehtut, ehrlich sein. Wer durch seine unbewusst erbaute Hölle geht, kommt nun mal auch ins Schwitzen. Nur was ist es das uns so oft davon abhält das Zutun, was wir wirklich wollen?

Fängt man an diese Angst in die Hand zu nehmen, fällt einem erst auf was für eine große Rolle das im eigenem Leben spielt. Wie oft fand ich mich in alltäglichen Situationen wieder, im Käfig der Angst. Soll Ichs wirklich machen? Soll ich endlich mal meine Meinung sagen? Zieh Ichs jetzt einfach mal durch? Warum fehlen mir die Worte? Hatte ich vielleicht ein bisschen Angst? Das Ego sagt natürlich Nein. Was soll es auch sonst tun. Aber wenn man ein kleines bisschen ehrlich zu sich selbst ist, findet man einiges, was man hinter seinem Ego versteckt.

Angst

Vor diesem Abschnitt hatte ich Angst, ist wahrscheinlich die beste Einleitung. Wahrheit zu sich selbst, und Angst liegen bei mir sehr nah beieinander. Zum einen ist es die Angst vor der Wahrheit, und natürlich die Angst, dass die Wahrheit nie ans Tageslicht kommt. Ich für meinen Teil habe beschlossen, die Wahrheit immer zu achten. Denn sie bringt nur die Tatsache ans Licht, nicht die Tatsache selbst. Und auf einmal ist die Wahrheit mein Freund. Dazu gehört noch eine Prise Akzepttanz. Was bringt mir eine neue Erkenntnis in ihrer Wahrheit ohne sie wirklich zu akzeptieren, egal was für eine Tatsache sie offenbart. Zuerst will ich aber herausfinden, wo die ganze Angst steckt. Ich sage wir sind eine Gesellschaft voll mit ängstlichen Schafen. Hier laufen Milliarden Menschen auf einer runden Kugel und die meisten haben Angst. Ich sage auch, wer Angst hat, lebt nicht seine Wahrheit und Wirklichkeit.

Warum?

Ich landete oft in Situationen, in denen mein Verstand mir etwas verbietet oder genügend Argumente gab, um etwas nicht zu tun. Der Wunsch selbst kam jedoch von meinem Herzen, für das es weder richtig noch falsch gibt. Es ist, was es ist, sagt das Herz. Der Verstand muss verurteilen. So haben wir es gelernt.

Schauen wir uns kleine Kinder und Tiere an. Ein kleines Kind läuft offen durch die Welt, verteilt Liebe und umarmt alles und jeden, erforscht und macht neue Erfahrungen. Ja, es ist einfach ständig auf der Suche. Tiere ebenso. Hunde Welpen können sehr anstrengend sein, weil sie alles durchwühlen, und erforschen. In unseren alten Herzen ist dieser Wunsch noch drin. Offenheit. Forschungsdrang. Neues Erschaffen. Albern sein. Etwas Sinnloses tun. Sinnlos? Nein. Es bringt Freude. Erkennt das Kind in euch. Man sagt doch der Mann verliert nie das Kind in sich. Holt es wieder raus. Fangt endlich wieder an zu blühen.

Das Wesentliche

Und wie hab ich gekämpft, gesucht, gegriffen ins Leere. Dort wo die Einfachheit so nah liegt. Viele Menschen sind der Meinung sie werden von anderen benachteiligt. Nicht genug gewürdigt. Bekommen zu wenig, Liebe, Anerkennung und vieles mehr. Doch die meisten können sich nicht einmal selbst lieben. Sich selbst genug Anerkennung und würde schenken. Ich habe mir mal selbst einen Tag lang ein Geschenk gemacht. Alles was ich sonst nur für andere tun würde, habe ich für mich getan.

Brachte mir selbst Frühstück ans Bett, kaufte mir selbst etwas Schönes, machte mir selbst Komplimente und lachte mit mir selbst. Das ist eigentlich ziemlich einfach, jeder sollte das Mal ausprobieren! Man wird offener das Gleiche für andere Menschen zu tun und gleichzeitig bleibt man in Bewegung.

Optimismus ist Pflicht!

Bestimmt hat der ein oder andere schon einmal den Begriff, „selbst erfüllende Prophezeiung“ gehört. Ich hatte einmal das Glück jemanden kennenzulernen, für den war alles selbstverständlich. Egal was ihm in die Quere kam, für alles gab es eine Lösung. Alles war sonnenklar. Es wurde nicht viel nachgedacht, sondern nur gemacht. Alles in seinem Leben lief einfach so, wie er es sich vorstellte. Genau, weil er es sich eben vorstellte und das SOFORT in die Tat umsetzte. Alles kam wie von allein … Ich weiß nicht, ob er sich dessen bewusst war. Eben wie ein Kind lief er durch die Welt. Setzte seinen Verstand nur da ein, wo er wirklich gebraucht wird. Bei ihm ist jeder Mensch ein Neuanfang.

Das macht ihn total sympathisch, sodass wirklich jeder was mit ihm zu tun haben wollte. Er sendete einfach das, was er haben wollte, aus. An alles und jeden egal, was andere von ihm dachten. Es war einfach egal. Ganz ähnlich wie einem Kind. Dumm und naiv würden manche sagen. Für mich, bewundernswert. Also das altbekannte Sprichwort, dass, was du ausstrahlst, bekommst du auch zurück. Und genau das hat auch funktioniert bei ihm. Sehr interessant, wie ich finde.

Was hat sich geändert?

Ich bin kein internationaler Superstar geworden.
Oder bin der totale Held in meiner Stadt. Hab so auch nicht die Liebe des Lebens gefunden. Oder sie mich. Nein. Ich bin viel offener geworden. Ja für mich selbst und andere. Klar hab ich immer noch eine Menge menge Vorurteile und Denkmuster, die tagtäglich in meinem Kopf für Chaos sorgen, aber dieses ganze Gelaber und hin und her gedenke bin ich endlich losgeworden. Allgemein einfach viel offener. Für alles und jeden. Ich mach viel mehr mit und sehe in vielen Dingen nur noch das Gute.

Wenn Dinge anders passieren wie ich es erwartete war das trotzdem gut. Den Sinn findet man schon früh genug raus. Ich habe mir einfach mal wirklich viel Zeit für mich selbst genommen. Einiges wieder aufgeräumt. Genauso wie einige ihr Zimmer aufräumen oder ihr Auto waschen. Verschwende nicht deine Zeit, keine eine weitere Sekunde an die Unglücklichkeit. Das ist dein Leben und dein Leben ist jetzt. Wir brauchen keine Kirchen keine Götter keinen Papst. Sei dein eigener Jesus. Dein eigener Herrscher. Du bist der König in deinem Leben. Und du bist ein guter König.

Deine Krone ist aus keinem Gold und dein Zepter ohne jeden Edelstein. Eure Entscheidung ist die Entscheidung für die Liebe und Hingabe. Die Majestät sagt nur das, was sie denkt und denkt nur das, was sie sagt. Sie giert nicht. Sie ist zurückhaltend, denn ihre Weisheit sagt ihr, wann sie die nötigen Dinge bekommt. Nur du weißt, wo du stehst. Nur du kannst wissen, wer du bist. Pass auf und lass dich nicht von anderen negativ beeinflussen. Denn die meisten wissen nicht, was sie tun.

Veröffentlicht am: 12. März 2012
Kategorie: Gedanken
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