Denis Sandmann

Der unendliche Spielplatz

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Es ist interessant, was Menschen alles machen. Eigentlich sind wir alle gleich, doch wir leben nach den verschiedensten Regeln und Vorstellungen.

Oft frage ich mich wie Vorstellungen oder Gedanken entstehen. Wer hat den ersten Gedanken gedenkt und worüber hat er nachgedacht? Was war die erste Frage? Die Frage nach dem Sinn oder die Frage nach der nächsten Gelegenheit zur Nahrungsmittelaufnahme…

Was auch immer Menschen tun, ich glaube das fast alle unbewussten Handlungen, sexueller Natur sind.

Alles scheint immer nur einen Grund zu haben, einen Ursprung, eine einzige Sache, auf die alles wieder hinausläuft.

In der Natur kann man das sehr gut beobachten. Jede Spezies arbeitet daran, ihre routinierten Stoffwechsel und Fortpflanzungsprozeduren zu optimieren. Farbenfrohe Federn, verrückte Tänze, interessante Geräusche, dass alles scheint, nur zu Fortpflanzungszwecken zu existieren.

Ein Leben, dass nur von Sex regiert wäre mir zu langweilig.

Vielleicht gibt es Gefühle, die ich noch nicht gefühlt habe. Ich allerdings genieße es sehr, Kräuter zu sammeln, Worte zu schreiben oder frische Luft zu atmen. Das Leben bietet so viel mehr als nur den Fortpflanzungsdrang zu stillen und doch wird unsere Gesellschaft von Macht, Geld und Sex regiert. Wer hat uns so gemacht? Warum spiegelt sich dieses Szenario überall in der Natur wieder?

Ich verstehe nicht, warum es überhaupt die Möglichkeit gibt, sich fortzupflanzen. Woher kommt der Geist eines neuen Menschen? Wo war er vorher?

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Eine Handvoll Seelen

Ich habe mir oft früher vorgestellt es gibt eine Anzahl an Seelen in diesem Universum. Jede Seele entscheidet selbst, wie, wann und wo Sie inkarniert, also auf die Erde kommt.  Ein paar Menschen und andere Säugetiere, Insekten und Vögel. Stirbt ein Körper, kann die Seele von neu beginnen. Eine neue Erfahrung in einem neuem Fahrzeug beginnen. Eigentlich eine schöne Vorstellung

Die Unsterblichkeit des Wesenskern.

Wenn jemand mir mit einem Messer in den Bauch sticht, ist mein Körper verletzt. Mein Geist aber ist völlig unversehrt. Es scheint so als gäbe es nichts, was den Intellekt, die Gedankenmaschine außer Kraft setzen kann. Selbst wenn wir schlafen, wird weiterhin visioniert. Träume erscheinen so real, so echt. So oft habe ich schon Wachphasen und Traumphasen miteinander verwechselt.

Als Odin, Hönir und Lodurr am Strand entlangliefen, sahen sie einen Baumstamm. Sie formten daraus den ersten Menschen, einen Mann und nannten ihn Ask. Odin gab Seele, Hönir die Vernunft und Lodurr hauchte Ask Farbe ein.

Das soll die Entstehungsgeschichte des ersten Menschen sein. Ein Stück Holz wird belebt von einer Seele. Die Original Formulierung der Edda geht so:

Schließlich kamen drei aus dieser Schar,
mächtige und wohlgesinnte Asen zum Haus,
sie fanden am Strand, kaum Kraft habend,
Ask und Embla, schicksalslos.

Seele besaßen sie nicht, Vernunft hatten sie nicht,
weder Blut noch Bewegung noch gute Farbe;
Seele gab Odin, Vernunft gab Hönir,
Blut gab Lodurr und gute Farbe.

Was können wir wissen?

Wenn man so beobachtet was alles in unserem Leben passiert und was wir davon für selbstverständlich und plausibel halten, weil es uns jemand erklärt hat oder es logisch erscheint, ist unglaublich. Da fliegen Flugzeuge viele Meter über der Erde, wenn ich die Augen öffne, sehe ich, was vor mir ist. Aber woher weiß man was wirklich real ist?

Die Frage nach der Realität hab ich mir schon sehr früh gestellt. Es ist eine der Fragen, die mich am meisten interessieren und ich würde mich am liebsten mit all meiner Zeit der Frage nach der Realität und unseres Ursprungs widmen. Eben so lange, bis ich es herausgefunden habe.

Dann komme ich zu euch und werde euch erzählen, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Die 3 Fragen, die sich ein jeder Mensch stellt, sind dann beantwortet und jeder ist glücklich. Ha, so einfach kann es sein, aber das ist es nicht.

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Das Leben scheint ein Spielplatz zu sein. Wir können selbst entscheiden, ob wir auf der Bank sitzen oder mit anderen im Sandkasten spielen.

Wissen können wir eigentlich nichts, alles, was wir glauben zu wissen ist, ein Glaube, der durch Erfahrungen und Überzeugungen erzeugt wird. Könnte man dann auch behaupten, dass unsere Realität durch Glaube entsteht?

Der unendliche Spielplatz

Es gibt einen Weg, der führt zu dem unendlichen Spielplatz. Der unendliche Spielplatz ist nicht eckig, nicht rund, er kann jede Form annehmen. Je nach Art und Standpunkt der Betrachtung sieht der Spielplatz anders aus. Auf dem Spielplatz kann man alles finden oder auch nichts. Was du auf dem Spielplatz findest, liegt ganz daran, wonach du suchst. Wer suchet der findet.

Wir werden wohl nie herausfinden was und wer wir sind. Warum wir auf diesem unendlichen Spielplatz verschollen sind und niemand uns die Spielregeln erklärt hat. Oft gab es nichts was mich hätte trösten können, denn ich war traurig sehr traurig das ich nicht das vorfand, was ich mir erhofft hatte. Doch eines Tages las ich über jemanden der sich ähnliche Fragen gestellt hat und Antworten in der Natur fand.

Egal wer wir sind, wohin wir gehen oder woher wir kommen, eins ist sicher und gibt mir Kraft:

Ich kenne nichts Ermutigenderes als die unbestreitbare Fähigkeit des Menschen, sein Leben durch bewusstes Streben erhöhen zu können… Wenn man vertrauensvoll in Richtung seiner Träume voranschreitet und sich bemüht, das Leben zu verwirklichen, das man sich vorstellt, werden sich Erfolge einstellen, die man in gewöhnlichen Stunden nicht für möglich hielt. -Henry David Thoerau

Veröffentlicht am: 2. Juni 2015
Kategorie: Gedanken

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