Wie du als Freelancer an deinen ersten Kunden kommst!

Du hast dich entschieden, einen neuen Weg zu gehen. Eine neue Richtung einzuschlagen. Spannend! Die wohl größte Frage, die dir auf dem Herzen liegt ist, wie du an deinen ersten Kunden kommst. Eigentlich ist das gar nicht so schwer – ich gebe dir ein paar Tipps!

Dein Netzwerk ist die Basis

Bevor du überhaupt daran denkst dich selbstständig zu machen, als Freelancer dein Geld zuverdienen und ein Unternehmen zu gründen, solltest du versuchen, möglichst vielen Leuten von deinem Vorhaben zu erzählen.

Dazu gehören Freunde, Familie, Bekannte, aber auch Personen, die du noch gar nicht kennst. Gehe dazu auf Netzwerktreffen, vernetzte dich in 1 zu 1 Gesprächen mit den passenden Leuten und pflege deine Kontakte.

Ein gutes Netzwerk kann dich ständig mit neuen Aufträgen versorgen und auch bei Problemen aushelfen. Also weg vom Schreibtisch und raus in die Welt!

eBay Kleinanzeigen – perfekt für Beginner

Am Anfang ist es nicht so leicht, an Aufträge zu kommen, da noch das Netzwerk fehlt. Mit der Zeit wirst du immer mehr Leute kennen. Die empfehlen dich weiter, werden selbst zu Kunden und erweitern so dein Netzwerk.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit eBay Kleinanzeigen gemacht. Selbst jetzt aktuell habe ich immer so eine Handvoll Anzeigen online, einfach um dort präsent zu sein.

eBay Kleinanzeigen ist die größte Kleinanzeigen-Plattform in Deutschland und auch eine der meistbesuchten Websites im deutschsprachigen Raum.

Erstelle dir dort einen Account und füge ein Impressum hinzu, damit du als gewerblich tätig gekennzeichnet wirst. Dann kannst du versuchen, mit etwas SEO-Verstand deine Anzeigen zu erstellen.

Lege in den Titel Suchphrasen, die dein potenzieller Kunde möglicherweise in die eBay Suche eingeben würde.

Ich empfehle dir, ausschließlich auf eBay Kleinanzeigen Anzeigen zu erstellen und den Kunden zu dir kommen zu lassen. Testweise haben wir hier mal zu verschiedenen Projekten ausgeschrieben und waren erstaunt, wie viele Anfragen wir erhalten haben. Täglich ca. 50 – 100 E-Mails von Freelancern wie dich und mich, die auf der Suche nach Aufträgen waren. Da ist es besser, selbst Anzeigen zu erstellen und den Kunden zu dir kommen zu lassen, da hast du einfach einen besseren Verhandlungsspielraum.

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Wichtig bei eBay Kleinanzeigen ist, dass man mehrere spezifische Anzeigen erstellt. Bist du also Webdesigner erstelle eine Anzeige für Websites, eine für Landingpages, eine weitere für Onlineshops und ggf. noch eine für Ladezeitoptimierung. Das bringt dir mehr Reichweite und mehr Reichweite bedeutet, mehr Anfragen!

Facebook Gruppen

Eine weitere Plattform für die Kundenakquise ist Facebook. Du kannst verschiedenen Facebook Gruppen beitreten die zu deinem Thema passen.

Als ich noch sehr viel im Bereich WordPress gemacht habe, war ich täglich in allen WordPress Gruppen auf Facebook unterwegs und habe dort so ziemlich jede Frage beantwortet. Mit der Zeit hatte ich einen recht guten Bekanntheitsgrad in den verschiedenen Gruppen und teilweise haben mich die Leute auch schon direkt angeschrieben, wenn sie ein Problem hatten.

Natürlich blieb da auch wieder der ein oder andere Auftrag hängen.

Auf keinen Fall solltest du in Facebook Gruppen einfach nur deine Werbung posten oder kundtun das du auf der Suche nach Aufträgen bist. Meine Erfahrung zeigt, dass das meist nach hinten losgeht und du aus der Gruppe geworfen wirst. Zu dem ist es immer besser, ganz gezielt auf die Kundenjagd zu gehen, denn Kunden suchen einen Freelancer zu dem sie eine persönliche Verbindung aufbauen können und die baut man eben am besten auf, wenn man sich etwas mehr Zeit pro Kunde nimmt – auch in der Akquise.

Also schau mal in der Facebook Suche, was es für Gruppen zu deinem Thema gibt, tritt den Gruppen bei und gebe erst mal ordentlich Mehrwert rein, denn dann kommen die Aufträge von ganz allein.

Frag einfach.

Das Einfache liegt oft so nahe. Im Bestfall bist du so aufgestellt, dass dein Wunschkunde dich findet, weil er dich braucht, aber das ist nicht immer möglich und schon mal gar nicht ganz am Anfang.

Neben meinen Tipps zum Thema eBay, Facebook und deinem Netzwerk, kannst du auch einfach nach einem Auftrag fragen. Ruf bei deinem Wunschkunden an (kalt oder warm, völlig egal) und frag einfach, ob aktuell Bedarf an deiner Dienstleistung besteht. Versuch gar nicht erst großartig sofort ins Verkaufsgespräch zu gehen, versuch einfach dich kurz vorzustellen und biete höflich deine HILFE an.

Hilfe kann man immer anbieten und wenn man es gut macht, dann endet die Hilfe mit einem Auftrag. Denn nichts anderes solltest du in deiner Arbeit als Freelancer tun – anderen helfen. Wenn du das verstanden hast, dass Arbeit eigentlich immer gleich Helfen ist, dann hast du schon einen sehr großen Schritt gemacht.

Ich helfe unglaublich vielen Leuten kostenlos bei ihren kleinen Problemen. Ich gebe Tipps, empfehle Netzwerkpartner und sorge immer dafür, dass ein Gespräch mit mir ggf. kostenlos, aber nicht umsonst war. Wenn du diesen Eindruck bei den Leuten hinterlässt, dann werden dich die Leute für ihre großen Problem anrufen und beauftragen!

Also wenn du demnächst einen Auftrag brauchst, dann frag einfach und biete dich an.

Falls du es nicht wusstest: Es ist völlig normal, dass man 10 Leute fragt und 1 – 2 Leute Interesse zeigen. Also nicht zu schnell aufgeben, Kaltakquise ist ein reines Zahlenspiel.

Mein Geheimtipp: fertiges Angebot vorstellen

Ich bekomme täglich Anfragen für meine Dienstleistung und ziehe entsprechend meinen Nutzen daraus. Aber die richtig guten Aufträge entstehen meist dadurch, dass ich mir meinen Wunschkunden schnappe. Wie mache ich das? Ganz einfach: ich tue ihm was Gutes!

Die meisten Unternehmer wissen nicht das sie dich brauchen oder brauchen könnten. Daher ist es deine Aufgabe als Freelancer ihnen zu zeigen, was du kannst und ihnen eine Idee zu geben, warum sie dich brauchen.

Ich suche mir eine Firma / einen Unternehmer ganz konkret aus und versuche eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Das mache ich erst mal mit einer kostenlosen Leistung, die nicht unbedingt das ist, was ich verkaufe, sondern ein Mittelding. Irgendetwas um einfach mit meinem Wunschkunden ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel ein Artikel auf unserem Städteblog, ein Videoprojekt das Teilnehmer benötigt oder ein Interview.

Das Mittelding ist für 3 Dinge zuständig:

  1. Kontakt zum Wunschkunden aufbauen.

  2. Einen guten Eindruck beim Wunschkunden hinterlassen.

  3. Ein Gesprächstermin für die weitere Zusammenarbeit generieren.

Du musst es irgendwie hinbekommen, dass du im Rahmen einer kostenlosen Zusammenarbeit mit deinem Wunschkunden ins Gespräch kommst und erzählen kannst, womit du dein Geld verdienst. Dann lieferst du eine top gratis Arbeit ab, die Mehrwert für dich und deinen Wunschkunden generiert. Anschließend wird dich dein Wunschkunde zu 80 % meist selbst ansprechen und um einen Gesprächstermin bitten. Ansonsten kannst du auch noch nachhelfen, indem du eine Checkliste erstellst und dem Kunden zeigst, wo er noch Verbesserungsbedarf hat. Oder du hast direkt ein Angebot parat, das perfekt zum Kunden passt. Überlege dir, wie du deinem Wunschkunden was Gutes tun kannst. What goes around, comes around!

So, Schluss jetzt. Raus aus dem Büro, rein in den Markt!

Du hast genug gelesen, ich hab genug geschrieben. Suche dir bitte jetzt eine, ja nur eine Sache aus, die du in den nächsten 48 Stunden min. 5x umsetzt.

Schreibe mir eine E-Mail, für was du dich entschieden hast und dann schreib dann übermorgen eine weitere Mail mit den Ergebnissen. Viel Glück!

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