Denis Sandmann

Gedanken zur Unsterblichkeit

Fast alle Menschen teilen eine Angst, die Angst davor nicht mehr zu sein. Doch oft ist es so das viele die ihr Leben als Mensch in diesem Körper verbringen, aber ihn nur dazu benutzen um Getränke und Nahrungsmittel zu Stoffwechseln.

Woher wir kommen, wohin wir gehen das interessiert so ziemlich jeden, doch wenige gehen diesen Fragen nach. Sie tun das, was von ihnen erwartet wird, in der Hoffnung dann irgendwann mal das Zutun, was sie von sich selbst erwarten. Solang bis Alter und Krankheit ihren Tribut fordern.

Woher wir kommen, wohin wir gehen und warum Alter und Krankheit existieren das sind die Dinge, die mich am meisten interessieren.

Die Natur ist so unfassbar komplex und doch eine Art logische Konsequenz. Alles ergibt einen Sinn außer das kommen und gehen. Wo ist der Sinn, wenn es darum geht, das eine Leben entstehen zu lassen und ein anderes sterben zu lassen?

Die Frage, die ich mir also Stelle ist:

Wächst ein Baum mit der Intention irgendwann mal zu sterben?

Wird ein Mensch geboren nur, um dann wieder zu verschwinden?

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Was ist das wirken und handeln im Hier und jetzt wert, wenn es nicht in der Unendlichkeit besteht?

Viele kommen als Gurus daher und raten dir und mir:

Lebe im Hier & jetzt. Genieße den Moment. Carpe diem.

Selbstverständlich, Zeit ist relativ und was heute ist, kann morgen schon ganz anders sein. Doch wenn das Leben nicht Beständigkeit ist, dann ist es Wandel. Ständige Bewegung, wie ein Fluss der vor uns fließt oder eine Art Rolltreppe. Gehen wir im Schritttempo, dann bleiben wir stehen, bleiben wir stehen dann fallen wir zurück, um Vorwärtskommen, muss man rennen, man muss weiter gehen, weiter denken, weiter leben als andere und nur so kann man sehen, was hinter dem nächsten Hügel ist.

Die Welt ist voll von Mythen und Sagen. Im Gilgamesch Epos sterben Könige nach 40.000 Jahren. Menschen der Bibel nach mehreren Hundert und Odin und Thor sitzen auf Walhalla und erzählen sich Geschichten.

Was auch immer ist und sein wird, mit dir, mit mir und anderen. Ob jung oder alt an Jahr. Wichtig ist doch, dass man über den Glanz des Goldes hinwegsehen kann. Dass man nicht nur über, sondern auch unter den Tellerrand schaut. Sich nach Leben sehnt und es beim Nacken packt.

Egal was und wie viel wir erleben, ob wir in Gesundheit oder Krankheit schweben. Das Einzige, was sich am Ende als wichtig ergibt, ist was hast du aus deiner Zeit gemacht, die man dir gibt. Also lebe im Hier und jetzt, genieße den Moment, carpe diem.

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