Denis Sandmann

Google Analytics auf WordPress datenschutzkonform einsetzen mit Borlabs Cookie

- Dieser Artikel enthält Werbung & Werbelinks. -

Hinweis: Diese Anleitung ist keine Rechtsberatung. Ich habe mich einfach selbst informiert und gebe meine Sicht der Dinge weiter.

Die Datenschutzgrundverordnung rollt zusammen mit der kommenden ePrivacy-Verordnung wie eine Lawine über das Internet. Mittlerweile ist die neue Verordnung auch bei Max Mustermann und seinem Onlineshop angekommen. Sie wirft viele Fragen auf und zerstört den jahrelang antrainierten Workflow von vielen Websitebetreibern.

Einer der Fragen, die mir immer wieder in Facebook-Gruppen auffällt, ist die Frage nach einer datenschutzkonformen Implementierung von Google-Analytics.

Das Analysetool des Internetriesen ist in Sachen Webanalyse Marktführer und deshalb auch auf unglaublich vielen WordPress-Seiten im Einsatz. Google-Analytics ist eine Datenkrake, denn das Tool sammelt alles, was es kriegen kann. Doch dabei wird oft auch der Datenschutz außer Acht gelassen.

Bei der Nutzung von Google-Analytics wird die IP-Adresse des Websitebesuchers an die Google-Server weitergegeben. Zudem wird ein Cookie gesetzt, mit dem das Nutzerverhalten überwacht wird. Aus Datenschutzsicht ein unmögliches Verhalten, außer man fragt den Websitebesucher um Erlaubnis.

So wie ich die neue Richtlinie verstanden habe, müsste man um Google-Analytics sicher nutzen zu können folgende Schritte gehen:

  1. ADV-Vertrag mit Google abschließen.
  2. Websitebesucher beim Besuchen der Website um Erlaubnis zur Nutzung von Google Analytics (mit eingeschalteter IP-Anonymisierung)  fragen.
  3. Falls der Besucher zustimmt, darf der GA-Cookie gesetzt werden. Falls der Besucher widerspricht, darf der Cookie nicht gesetzt werden.
  4. Deaktivierungsfunktion für Google-Analytics bereitstellen.

Dazu kommt, dass man einem Besucher den Zugang zur Website nicht verweigern darf, wenn diese dem Analyse-Tracking nicht zustimmt.

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Wenn man es so aufschreibt, dann sieht es ganz einfach aus. Aber wie soll man den Nutzer fragen und dann erst den GA-Cookie setzen? Wie setze ich die 4 Schritte technisch um? Lange Zeit gab es dafür keine einfache WordPress-Lösung, bis ich in einer Gruppe Benjamin Bornschein kennenlernte. Ben arbeitete an einer Lösung für genau dieses Problem. Ich musste mich noch etwas gedulden, aber nun ist es fertig.

Darf ich vorstellen? Borlabs-Cookie.

Das Plugin aus dem Hause Borlabs macht genau das, was ich mir vorstellte. Es zeigt jedem Websitebesucher ein Popup an, dass nach den gewünschten Cookie-Einstellungen fragt, bevor die Website benutzt werden kann.

So bietet man jedem Websitebesucher optimale Transparenz und Entscheidungsfreiheit über das Analyse-Tracking.

Das Plugin wird einfach im WordPress-Backend installiert und ist dann unter Einstellungen -> Borlabs Cookie zu konfigurieren. Es funktioniert unabhängig vom eingesetzten Theme.

Im Feld Drittanbieter-Cookies trägt man dann seinen Google-Analytics-Tracking-Code ein und legt weiter unten einen Wert für die Speicherung der Nutzerentscheidung fest.

Außerdem unterscheidet das Plugin zwischen Cookies von der eigenen Website und Cookies von Drittanbietern. So kann man z. B. die Entscheidung zwischen Google-Analytics und Werbebannern auf der eigenen Website transparent darstellen.

Beim Aufrufen der Startseite bekommt man nun das Borlabs-Cookie-Popup angezeigt und kann die gewünschte Einstellung auswählen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit noch einen Hinweis zu den verschiedenen Cookie-Arten zu hinterlegen. Dieser lässt sich individuell bearbeiten und kann dann vom Nutzer über das Popup eingesehen werden.

Für die Pflicht des Opt-Outs, also der Deaktivierungsfunktion von Google Analytics, trägt man einfach den Shortcode:

[borlabs-cookie]

an der entsprechenden Stelle in der Datenschutzerklärung ein. So gibt man dem Nutzer die Möglichkeit der Nutzung von Google-Analytics zu widersprechen und das Tracking-Tool zu deaktivieren. Der Shortcode kann natürlich überall auf der Website eingefügt werden. Man hat hier maximale Flexibilität.

Für mich ist Borlabs-Cookie zurzeit die beste Lösung für den rechtssicheren Einsatz von Google-Analytics. Ich nutze das Plugin auf mehreren Websites und auf allen läuft es einwandfrei.

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Borlabs-Cookie lässt sich allerdings nicht nur mit Google-Analytics einsetzen. Das Plugin ist universell für jede Art von Javascript-Code geeignet.

Anstelle des Google-Analyitcs-Tracking-Codes, könnte man auch den Matomo (Piwik) Code eintragen oder den Tracking-Code von Blogfoster. Natürlich kann man auch alle Codes gleichzeitig verwenden. Man kann Borlabs-Cookie auch dazu nutzen, YouTube Videos oder andere Inhalte in Seiten und Beiträgen erst dann anzuzeigen, wenn die Nutzer die Zustimmung dafür abgegeben hat. Das Plugin ist also universell einsetzbar.

Borlabs-Cookie gibt es auf der Website Borlabs.io als WordPress-Plugin zu kaufen. Mit dem Gutscheincode BCAFDS gibt es nochmal 5 % Rabatt. Viel Spaß!

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Veröffentlicht am: 10. April 2018
Kategorie: Online Marketing
Tags: , ,

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