Denis Sandmann

So machst du aus fast jedem Auto einen Camper!

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Als wir in Schweden & Norwegen unterwegs waren, waren wir nicht allein. Uns begleitete ein Familienmitglied von Anna. Wir hatten das schon lange im Voraus so geplant, aber die Frage nach der besten Schlafmöglichkeit war noch offen. Zu 3. im Hotel Doblo ist natürlich nicht so toll. Ich und Anna im Hotel Doblo und eine weitere Person im Zelt ist vielleicht zu auffällig, bei schlechtem Wetter ätzend und dauert lang zum Zusammenpacken. Also, was tun?

Es kam die Idee. Eigentlich kann man ja aus so ziemlich jedem Auto einen Camper machen. Man braucht nur eine Liegefläche, die so lang ist wie man selbst und vielleicht ein paar Gardinen. Aber die sind nicht zwingend notwendig. Das Fahrzeug muss nur irgendwie eine Matratze beherbergen können. Fast jeder Kombi ist ja lang genug. Da muss man nur schauen, welche Matratze am besten passt und wie man das Fahrzeug herrichtet. Sitze umklappen oder rausnehmen, entsprechende Gardinen nähen und so weiter.

Ich staunte nicht schlecht als, ich das „Hotel Civic“ zum ersten mal aufgebaut sah. Der Typ hat wirklich einfach hinten die Sitze umgeklappt und eine Matratze hinten rein gelegt. Fertig ist das Camping Auto. Klar warum nicht?

Aber gut, jetzt mal im Detail:

Also das Auto, das auf den Bildern zu sehen ist, ist ein Honda Civic von 2005. Als Matratze wurde hier wohl eine herkömmliche Rollmatratze verwendet, die zusammengerollt im Kofferraum liegt. Das Gepäck liegt im Fußraum der Rücksitzbank. Wenn man schlafen möchte, muss man nur schnell die Sitze runter klappen, die Matratze ausrollen und das Bettzeug auflegen. Fertig ist das mobile Bett! Die Fenster hinten wurden nachts einen kleinen Spalt geöffnet und so hatte unser Reisegefährte auch keine Probleme mit Kondensation im Auto.

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Das hat in den 2 Wochen, in denen wir auf Reise waren, erstaunlich gut geklappt. Es ist genug Platz für 1 Person. Sogar gemütlich drin sitzen konnte man auf dem Bett. So ein Auto Camper ist natürlich auch echt unauffällig. Da kommt keiner so schnell drauf, dass da jemand drinliegt und schläft.

Also wenn noch mal jemand rummeckert und meint er hätte kein Geld, um durch die Welt zu reisen, der sollte bedenken, dass man selbst aus einem 500 € Auto und einer Matratze einen Camper basteln kann, wenn man den nur will! 🙂

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Veröffentlicht am: 24. Juli 2017
Kategorie: DIY, Reisen
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Kommentare

Martin sagt:

Hat meine Ex-Frau mit ihrem neuen Lover auch gemacht: Langes Auto, Matratze rein und dann quer durch Sardinien.

Zum Schlafen reichts, Kochzeug kriegt man mit. Aber es hat eben nichts Wohnliches, wie Leute es vielleicht mögen, die wirklich dauerhaft in ihren Mobilen wohnen.

Auf der Reise ist das absolut ok. Viel mehr haben wir ja auch nicht im Hotel Doblo… Das Leben findet draußen statt 🙂

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