Denis Sandmann

Ich brauch das nicht

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Apple bringt ein neues Macbook raus. Jetzt noch flacher, noch leichter und noch höhere Auflösung. Außerdem ein neues iPhone. Noch schneller, noch mehr Speicher.

Viele rennen los stehen stundenlang vor dem Apple Store und warten darauf eines dieser Geräte zu ergattern. Obwohl diese Menschen meist schon die letzten 5 Macbooks und iPhones besitzen.

Geplante Obsoleszenz, Marketingstrategien, ständig neue Produktideen, Rabattaktionen, kauf 3 bezahl 2, dass alles soll uns verführen mehr zu wollen, mehr zu kaufen, mehr zu haben. Doch brauchen wir das wirklich? Ist das wirklich nötig?

Das Geld muss fließen

Es scheint so als sei unsere Handelsstruktur darauf angewiesen einen ständigen Geldfluss zu etablieren, um überleben zu können. Am Monatsanfang bekommt man Geld und im Idealfall des Kapitalismus ist das Geld dann am Ende des Monats wieder weg.

Aber was ist, wenn ich denn schon 50 Hosen habe? Was ist, wenn ich schon in jedem Zimmer einen supertollen 4K Flachbild-Fernseher an der Wand hängen habe?

Dann machen die großen Unternehmen diese Dinge durch Werbung alt. Gaukeln uns einen Riesen Fortschritt in der Technologie vor, auch wenn diese Technologie schon 10 Jahre im Keller steht.

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Geplante Obsoleszenz, Kundenbindung, Abofalle

Das sind die Methoden die viele Unternehmen, die nachhaltig Geld verdienen wollen, dieser Welt nutzen. Koste es was es wolle, denn die Geldmaschine will gefüttert werden.

Ich achte sehr detailliert auf die Dinge, die ich kaufe. Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist immer die gleiche:

Wie oft muss ich mir das in meinem Leben kaufen?

Ein Gegenstand erfüllt meist immer den gleichen Zweck. Doch die Zeiten ändern sich und daher suche ich nach nachhaltigen lebenslang haltbaren Gegenständen, die mein Leben bereichern und den Planeten schonen.

Ich brauch es nicht, du brauchst es nicht, wir brauchen es nicht!

Ich brauche nicht das neue Super Duper Waschpulver mit der meine Waschmaschine meine Wäsche jetzt noch sauberer, noch strahlender und noch wohlriechender macht. Sauber ist sauber, da gibt es keine Steigerung.

Ich brauche nicht das neue iPhone, denn ich will telefonieren und nicht Trilliarden Apps herunterladen, die meine Lebenszeit aufsaugen.

Ich brauche keine Socken mit Nano Technologie aus krassen Bambusfasern.

Wohin soll das alles führen? Ich jedenfalls besinne mich auf das, was wirklich wichtig ist, und bleibe bei den einfachen, simplen Dingen. Die kann ich selbst nutzen, reparieren oder sogar herstellen, wenn ich muss. Das ist sowie das Einzige, was bleibt von all diesen Dingen. Unsere Kommunikation, unsere Ideen und die Natur. Wenn wir diese Dinge optimieren, dann kommen wir vorwärts.

Wie auch immer. Ich brauch das alles nicht und du?

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Veröffentlicht am: 3. Juni 2015
Kategorie: Minimalismus
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