Denis Sandmann

Jerky als Paleo Snack für Unterwegs und Zwischendurch

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Das Angebot an Snacks, die man mal so eben auspacken und essen kann ist in der Welt eines Steinzeitdiätlers sehr klein. Klar gibt es zahlreiche Früchte, die man einfach in die Hand nehmen und reinbeißen kann, aber nicht immer hat man Bock auf was Süßes. Wohingegen die Welt für die sich „normal“ ernährende Bevölkerung ganz anders aussieht. Hier gibt es alles von Schokolade, Gebäck, Fruchtsnacks oder große Gerichte im Snackformat. Umso mehr bin ich daher auf der Suche nach neuen Ideen für den Hunger zwischen den großen Mahlzeiten. Bei mir ist es oft so, dass ich nur einmal am Tag wirklich groß koche und den Rest des Tages Obst, Gemüse und Nüsse esse.

Was ist denn eigentlich Jerky?

Also wenn man es genau nimmt, dann ist Jerky eigentlich nur getrocknetes Fleisch. Die Bezeichnung Jerky kommt aus Amerika. Speziell Beef Jerky wird meist als Bezeichnung für amerikanisches Trockenfleisch genutzt. Die Idee Fleisch zu trocknen und zu würzen um dann auf Reisen einen leichten Proviant zu haben ist mit Sicherheit schon uralt. Mit der Zeit hat haben sich dann verschiedene Spezialitäten entwickelt. Die amerikanischen Ureinwohner machen Pemmikan, eine Mischung aus Trockenfleisch und Fett. In Afrika macht man Biltong, einfach eine bestimmte Art Trockenfleisch. Auch luftgetrockneter Schinken wird ähnlich wie Trockenfleisch hergestellt. All diese Sorten unterscheiden sich durch die Würzung und die Herkunft des Fleisches. Letztendlich kann man jedes Fleisch und natürlich auch Fisch trocknen.

 

Trockenfleisch ist sehr lange haltbar und leichter als rohes frisches Fleisch. Daher ist es eine tolle Möglichkeit auf Reisen Gewicht zu sparen oder Fleisch haltbar zu machen. Für heute ist das eher nicht so interessant, denn wir frieren unser Fleisch ein oder essen es sofort. Aber es ist immer noch ein natürlicher Snack für zwischendurch, grade dann, wenn man versucht sich wie in der Steinzeit zu ernähren. Dazu muss man sich mal klarmachen, dass es rohes Fleisch ist, dass in der Steinzeit bzw. allgemein in der Vergangenheit wohl öfter verzehrt wurde als wir es heute tun.

Aber Jerky ist doch voll teuer oder?

Immer wieder gehe ich im Supermarkt an den Tüten mit der Aufschrift „Beef Jerky“ vorbei und denke mir: „Zu teuer. 30 – 50 € pro kg Rindfleisch. Puh.“

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Das ist nicht so ganz richtig. Denn Beef Jerky oder allgemein Jerky also Trockenfleisch ist ja getrocknetes Fleisch also Fleisch ohne Wasseranteil. Wenn ich jetzt also auf so einer Packung lese für 100 g Beef Jerky verwenden wir 350 g frisches Rindfleisch, sieht der Preis ja schon ganz anders aus. Eine 50 g Packung von Grizzlysnacks Beef Jerky – Cracked Pepper, kostet im Jerkyshop (http://www.jerkyshop.de/Grizzly-Snacks-Beef-Jerky-c-97.html) 4,90 €. Also ein kg Preis von fast 100 €. Das kommt einem erst mal ganz schön teuer vor. Aber jetzt rechnen wir mal den Kilopreis aus. 50 Gramm Beef Jerky werden also aus 175 g frischem Rindfleisch gemacht, das wäre dann bei einem Preis von 4,90 € pro 175 g, 28 € pro Kilo. Das klingt schon ganz anders.

Meist verwenden die Hersteller noch sehr gutes Rindfleisch aus Weidenhaltung und dazu nur hochwertige Zutaten aus dem biologischen Anbau. Also man hat hier meist ein echtes Qualitätsprodukt.

Wo kann man Jerky am besten kaufen?

Trockenfleisch gibt es manchmal im Supermarkt zu kaufen. Allerdings ist Online die Auswahl sehr viel größer. Nicht jeder mag, jedes Jerky. Die Sorten unterscheiden sich stark durch das verwendete Fleisch und die verschiedenen Würzungen. Manche Hersteller verwenden auch Zutaten, die nicht zu einer Paleo Ernährung passen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe loht sicht. Bis man da eine Handvoll Favoriten gefunden hat, dauert es wohl eine Weile. Dann gibt es natürlich noch die Websites der einzelnen Hersteller, die teilweise über Ihren eigenen Onlineshop vertreiben, dann natürlich online Supermärkte wie Rewe oder Amazon. Ich wollte eher eine bunte Mischung und einfach mal viele verschiedene Sorten ausprobieren. Deshalb habe ich mir von Jerkyshop.de ganzes Paket mit verschiedenen Sorten Jerky zuschicken lassen. Die haben wirklich eine große Auswahl. Von klassischem Jerky aus Rindfleisch bis hin zu Trockenfleisch aus Reh, Wildschwein, Hirsch, Elch, Truthahn oder Schweinefleisch. Das werde ich jetzt mal die nächsten Tage durchprobieren.

 

Veröffentlicht am: 13. September 2017
Kategorie: Reviews
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Kommentare

Ich mache es selber, vorzugsweise Reh. Rezepte sind reichlich in der Welt und das beste ist das Ausprobieren ohne Rezept mit Wild- und Gartenkräutern.

Klingt gut. Das wird auch eines meiner nächsten Projekte 🙂 !

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