Denis Sandmann

Lesen und Weiterbildung als Teil der Arbeitszeit

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Zurzeit lese ich sehr viel. 2 – 3 Bücher die Woche kommen da schon zusammen. Seitdem ich das mache, kommen mir ständig neue Ideen und meine Inspiration blüht.

Lesen ist zwar Konsum und kein kreativer Akt, allerdings finde ich, dass Weiterbildung, sei es in Form von Büchern, Blog Artikeln oder Videos, irgendwie zum Arbeitsalltag dazu gehören sollte. Jeder, der professionell tätig ist, sollte min. 10 % seiner Arbeitszeit in die Weiterbildung investieren.

Vielleicht kennst du das, dieses Level, auf dem man sich jahrelang befindet. Das Level, auf dem man ganz gut ist, sich gut auskennt, aber irgendwie nicht mehr dazu lernt. Man kann das, was man kann und man kann es gut, aber so wirklich Fortschritt an den eigenen Fähigkeiten macht man nicht.

Das habe ich so in den letzten Wochen gefühlt und jetzt seitdem ich wieder angefangen habe mich intensiver mit meiner Arbeit, dem was ich täglich tue, auseinanderzusetzen, fällt es mir viel leichter neue Potenziale zu erkennen und noch besser zu werden. Es gibt viele Menschen, die gute Musiker sind, aber niemals das Level betreten, auf dem sich Vollzeit-Musiker, die täglich am Limit üben, befinden. Zu viele „Profis“ befinden sich seit Jahren auf dem gleichen Level und machen nur wenig bis keinen Fortschritt. Gelesen habe ich darüber im Buch „So Good They Can’t Ignore You“ von Cal Newport. Er erzählte von einer interessanten Beobachtung, die bei professionellen Schachspielern entdeckt wurde. 2 Spielergruppen mit verschiedenen Trainingsplänen wurden beobachtet. Die einen spielten jeden Tag X Stunden Schach und versuchten so besser zu werden. Die andere Gruppe spielte 50 % der Zeit Schach und widmete die anderen 50 % ihrer Zeit der Schachtheorie.

Was glaubst du, welche Gruppe hat einen höheren Elo-Score erreicht? Na klar die Letztere.

Es ist also nicht unbedingt das Ausführen einer Tätigkeit, dass einen besser werden lässt. Die Übung ist die eine Sache, aber das Erlernen neuer Techniken die andere. Irgendwann hat man eine bestimmte Technik so oft ausgeführt, dass man unglaublich gut darin ist. Aber wenn man sich niemals von einem anderen Blickwinkel mit dem Thema beschäftigt, dann ist es schwierig neue Techniken zu erlenen, das, was man kann, zu evaluieren und besser zu werden.

Ich denke, ich werde einen Teil meiner Arbeitszeit aktiv dem Erforschen und Erlenen von neuen Techniken widmen. Nicht einmal im Jahr auf einer Fortbildung, sondern jeden Tag.

Weiterbildung durch Lesen

Bücher, Whitepaper und Blog Artikel sind fast immer verfügbar und können überall gelesen werden. Wenn ich so 1 – 2 Minuten habe, grade dann, wenn ich unterwegs bin, hole ich mein Smartphone raus und lese ein paar Zeilen im Netz oder von dem eBook, das ich grade erforsche.

Lesen ist die einfachste Art und Weise sich regelmäßig und kostengünstig weiterzubilden.

Weiterbildung durch Videos und Videokurse

Im Internet gibt es Millionen Videos zu so ziemlich jedem Thema. Dazu gibt es speziell für bestimmte Themen ausgearbeitete Videokurse. Eine Plattform, auf der ich schon einige Videokurse gekauft habe, ist Udemy. Die Qualität ist mal gut mal schlecht, dass kommt immer drauf an, aber der Inhalt ist meistens sehr hochwertig und bringt mich immer irgendwie weiter.

Auch auf YouTube schaue ich manchmal stundenlang Videos zu einem bestimmten Thema, in der Hoffnung etwas zu finden, das mich weiterbringt.

Weiterbildung durch Seminare

Nicht zu unterschätzen sind Seminare, in denen man mit einem Dozent vor Ort lernen und ausprobieren kann. Ich rede hier nicht von Vorträgen die man besucht um sich das Gelaber von jemandem anzuhören. Richtig gute Seminare sind praxisnah und kommen schnell von der Theorie ins Handeln. In diese Kategorie fallen natürlich auch irgendwie die Videokurse. Manche gestalten ihre Online-Lernprogramme sogar so, dass man Fragen stellen kann und auch zeitnah eine Antwort bekommt.

Weiterbildung durch Ausprobieren

Ich lerne unglaublich viel durch das einfache Ausprobieren. Manchmal habe ich verrückte Ideen, die ich sofort umsetzen will, weil ich so auf das Ergebnis gespannt bin. Das Ausprobieren ist sogar einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, denn hier erforsche ich unbekanntes Terrain, lerne mich selbst besser kennen und finde Dinge, von denen ich nie geglaubt hätte, dass sie existieren.

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Veröffentlicht am: 11. Dezember 2017
Kategorie: Gedanken

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