Denis Sandmann

Paprcuts Tyvek Portemonnaie Review / Erfahrungsbericht

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Auf der Suche nach einem leichten, robusten Portemonnaie für unterwegs habe ich schon eine Menge ausprobiert. Erst ein dickes Lederportemonnaie, dann ein kleines Lederkartenetuies, einfach ein Ziplock-Beutel, Geld in der Hosentasche und solche Sachen. Letztendlich habe ich noch keine permanente Lösung für die Lagerung von Bargeld in Körpernähe gefunden. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich ungern Dinge in der Hosentasche rumfliegen habe oder irgendwas mit mir rumtrage.

Ich hab dann ne Zeit lang mal so einen Ultraleicht-Wahn gehabt. Alles, was ich so neu kaufte, musste unglaublich leicht und multifunktional sein. Ständig habe ich in Ultraleicht-Trekking-Foren gelesen und mich über alle möglichen Materialien, die es so gibt, informiert. Da gab es dann mal irgendwann die Idee sich ein Zelt aus Tyvek zu bauen. Das ist so ein ultraleicht Material, das in Amerika und ich glaube, auch in Europa als Kondenswasserbarriere für Häuser benutzt wird. Das Haus wird einmal komplett in dem Material eingewickelt. Daher auch wohl der Name Tyvek – Home Wrap. In Deutschland wird Tyvek auch verwendet, um so Festivalbänder herzustellen. Ich rede hier von diesen weißen Billigdingern, die meist unbedruckt sind. Nicht die Bänder die Leute jahrelang am Arm lassen.

Tatsächlich hatte ich auch schon etwas aus Tyvek, nämlich so einen Ultraleicht-Packbeutel für Wandertouren.

Nach etwas Suchen, habe ich dann im Netz eine Firma gefunden, die aus Tyvek Portemonnaies und andere Aufbewahrungsbeutel herstellt. Interessant dachte ich mir und bestellte ein Tyvek Portemonnaie von Paprcuts.

Mein Tyvek Portemonnaie von Paprcuts

Das Portemonnaie ist wie erwartet ultraleicht. Also man merkt es kaum, wenn es leer ist. Es gibt ein Kartenfach, ein Scheinfach und ein Fach für Münzen, das mit einem Klettverschluss verschlossen werden kann. Dazu noch links und rechts 2 Fächer, in denen auch Karten passen würden. Aber die benutze ich nicht. Ich hab meist nur etwas Kleingeld, ein paar Scheine und 2 Bankkarten im Portemonnaie. So bleibt das Portemonnaie leicht und in der Hosentasche noch angenehm zu tragen. Ich wollte weg von diesen 10 cm Lederhaufen die manche Leute mit sich rumschleppen.

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Ich schreibe jetzt über dieses Portemonnaie, weil ich es jetzt schon fast 2 Jahre im Einsatz habe. Es sieht zwar etwas zerknittert aus, aber es ist nicht gerissen oder sonst irgendwie beschädigt. Es hält sich wacker. Anfangs dachte ich, dass das eher ein kurzer Spaß wird, aber Tyvek ist besser als gedacht. Das Material ist fast nicht zu zerreißen und extrem widerstandsfähig. Dazu ist es wasserdicht, ultraleicht, vegan und recycelbar. Ähnlich wie PET Flaschen, kann man alte Tyvek Produkte wiederverwenden.

Mit einem Gewicht von 14 g ist das Portemonnaie wirklich sehr leicht. Perfekt also für Trekking Touren, auf denen man trotzdem etwas Geld mitnehmen möchte.

Ich bin echt zufrieden mit dem Portemonnaie und bin gespannt, wie lange es noch hält. Ich hoffe, ich muss die nächsten paar Jahre nicht wieder ein Portemonnaie aussuchen und wenn doch, kaufe ich mir vielleicht einfach ein Neues. Mit grad mal 8 – 20 € für so ein Portemonnaie ist der Preis echt OK. Ich hatte mir schon für das Geld Lederbörsen gekauft, die wesentlicher schneller kaputt waren.

Paprcuts macht übrigens nicht nur Portemonnaies aus Tyvek, sondern auch allerhand anderen Kram. Von Papierkörben bis hin zu Mappen für Stifte ist da echt alles dabei. Was ist deine Erfahrung mit dem Material Tyvek? Was hast du aus Tyvek bei dir Zuhaus?

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Veröffentlicht am: 24. August 2017
Kategorie: Gedanken, Minimalismus, Reviews
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