Denis Sandmann

10 Tipps für weniger Müll

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Erst in letzter Zeit fällt mir verstärkt, auf wie viel Müll wir eigentlich produzieren. Sogar ich hinterlasse 1 gelben Sack voll Plastikmüll in der Woche. Das sind 4 im Monat & 48 im Jahr. Unglaublich viel, wenn man das so hochrechnet.

Doch so einfach kann man nicht auf Plastik verzichten. Fast alles, was man kauft, befindet sich in einer Verpackung. Allerdings gibt es ein paar Möglichkeiten, wie jeder Einzelne von uns mit etwas Aufmerksamkeit der Müllproduktion entgegenwirken kann.

1. Benutze einen Rucksack

Ich gehe fast nie ohne Rucksack aus dem Haus. Ich kann darin meine 7 Sachen transportieren und muss so unterwegs keine Plastiktüten kaufen. Falls ich doch noch eine Tüte brauche, trage ich im Rucksack noch einen Baumwollbeutel. Außerdem kann ich mein eigenes Wasser transportieren und muss so unterwegs kein Geld für Getränke ausgeben.

2. Leitungswasser statt Flaschenwasser

Hier im Emsland ist das Leitungswasser guter Qualität. Daher verzichte ich komplett auf Flaschenwasser. Manche Flaschenwässer sollen sogar von schlechterer Qualität als Leitungswasser sein. Ich hab mir eine schöne Titanflasche besorgt und fülle diese immer wieder mit Leitungswasser auf.

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3. Besorge dir einen Entsafter

Ich trinke unglaublich gern Saft. Allerdings kommen viele davon auch in Tetrapaks oder Plastikflaschen. Ich habe mir einen Entsafter gekauft und kann nun aus frischem Obst & Gemüse meine eigenen Säfte herstellen. Das, was dort an Müll anfällt, ist komplett kompostierbar.

4. Verzichte auf die Plastiktüte an der Obsttheke

In vielen Supermärkten kann man Obst nicht nur abgepackt kaufen. Man kann sich jeden einzelnen Apfel selbst aussuchen. Doch auch hier stellt der Supermarkt meist solche ultraleicht Plastiktüten bereit.

Ich verzichte fast immer auf diese Plastiktüten und wasche mein Obst vor dem Verzehr.

5. Gebraucht kaufen

Eine tolle Möglichkeit alten Gegenständen neues Leben einzuhauchen ist sie zu verkaufen. Das, was der eine nicht mehr gebrauchen kann, ist für den anderen ein Schatz. Für gebrauchte Gegenstände muss keine Verpackung produziert werden und Sie bekommen ein neues Leben.

6. Buy nice or buy twice

Entweder du kaufst dir das, was du brauchst, einmal vernünftig oder du kaufst es 2 mal. Wenn ich mir etwas kaufe, dann achte ich auf Qualität und gebe lieber etwas mehr Geld aus.

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So hab ich lange was von meinen Gebrauchsgegenständen und muss nicht unnötig viel Geld ausgeben oder Müll produzieren.

7. Rasiere dich mit einem Rasiermesser

Rasierklingen sind Verbrauchsgegenstände. Man kauft sie, man benutzt sie und dann schmeißt man sie weg. Ein Rasiermesser hält ein Leben lang und kann immer wieder scharf geschliffen werden.

8. Digitalisiere

Im heutigen Zeitalter kann man fast alle Daten digitalisieren. Stell dir vor wir müssten keine Bäume mehr fällen, um Papier herzustellen. Ich lese und schreibe fast alles mit meinem Computer. Wenn ich etwas ausdrucken muss, gehe ich in den Copy Shop.

9. Verzichte auf dein Auto oder nimm jemanden mit

Ein Auto zu haben ist zwar sehr bequem, aber mit ein bisschen Planung und dem Willen zur Veränderung kann man komplett aufs Auto verzichten. Wir wärs mal mit laufen oder Bus fahren?

Wer dennoch auf sein Auto angewiesen ist, sollte man darüber nachdenken, öfters Leute mitzunehmen. Als ich ein Auto hatte, hab ich immer Bekannte und Unbekannte mitgenommen, um die Umwelt zu schützen.

10. Minimalismus

Alle diese Tipps laufen darauf hinaus das man mit weniger auskommt. Minimalimus ist für mich der Weg in eine grünere Zukunft mit weniger Müll, denn ich konzentriere mich nur auf das, was wirklich brauche und Eleminiere unnötige Müllquellen und Zeitfresser.

Was tust du für weniger Müll? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Veröffentlicht am: 29. Mai 2015
Kategorie: Gedanken
Tags: , ,


Kommentare

Yvi sagt:

Super Tipps, danke fürs Verbreiten!
Fast alle umgesetzt. Tendenz als Frau eher zum Epilierer als zum Rasiermesser – nicht zero waste, aber erheblich weniger als mit Rasierklingen. Ergänzungen:
* waschbare Mikrofasertücher zum Putzen
* waschbare Baumwoll-Pads statt Wattepads zur Gesichtspflege
* Fleisch vom Fleischer ums Eck statt in Plastik aus dem Supermarkt
* Hülsenfrüchte zum selbst weich kochen statt in Dosen
* Alkali-Batterien nach deren Lebensdauer durch Akkus ersetzen
* diverse Leuchtmittel nach deren Lebensdauer durch LEDs ersetzen

Auch gute Ideen! Allerdings ist es doch so, dass beim Waschen Plastikfasern im Abwasser landen oder?

Barbara sagt:

Wir haben unsere Kinder mit Stoffwindeln gewickelt!

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