Domainauswahl – So wichtig ist der Name für deinen Onlineshop

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Dieser Artikel ist Teil des WooCommerce Online Kurses.

Bevor man überhaupt darüber nachdenkt, einen Onlineshop zu starten, benötigt man einen einzigartigen Namen, der im Kopf bleibt und interessant klingt.

Eine gute Domain auszuwählen ist heute gar nicht mehr so einfach, da viele Domains einfach schon vergeben sind. An Domains wie Fahrrad.de oder Schinken.de braucht man nicht zu denken, denn diese sind sowieso schon vergeben.

Es muss bestenfalls ein Misch- oder Fantasiewort sein, das im Kopf bleibt und marketingfähig ist.

Bei der Domainauswahl gibt es einige Dinge zu beachten. In den folgenden Zeilen gehe ich darauf ein, was eine gute Domain ausmacht und was man vor der Registrierung prüfen muss.

Kann man die Domain gut bewerben?

Wenn man sich erfolgreiche Unternehmen wie Facebook, Apple, Zalando, Dawanda, eBay, Amazon oder auch Real anschaut, dann fällt mir direkt auf, dass all diese Unternehmen einen Namen gewählt haben, der einzigartig und leicht zu merken ist.

Solche Namen lassen sich sehr leicht bewerben und durch die Einzigartigkeit ist es sehr einfach in Suchmaschinen wie Google entsprechende Rankings zu erhalten. Der Marketingfaktor Nummer 1 bei einer Domain ist also die Marketingfähigkeit. Ein Onlineshop, der unter www.usdana.de erreichbar ist und hochwertige Küchenmesser verkauft ist nicht optimal. Besser wäre ein Name wie www.schneidwerk.de oder www.kochwerkzeug.de oder aber auch www.kochklinge.de.

Bei der Auswahl eines guten Namens ist daher Einfallsreichtum gefragt. Am besten ist es, wenn man sich eine Liste mit möglichen Namen zurechtlegt und dann die folgenden Punkte durchgeht. So findet man eine optimale Domain die alle Faktoren für einen erfolgreichen Onlineshop erfüllt.

Ist die Domain frei?

Der wichtigste Punkt bei der Domainauswahl ist natürlich die Verfügbarkeit der Domain. Es nützt nichts seinen Onlineshop „Apple Laptop Laden“ zu nennen, wenn die Domain www.apple.de schon längst vergeben ist. Um einen Onlineshop langfristig erfolgreich zu betreiben, benötigt man einen einzigartigen Namen mit einer passenden Domain dazu.

Auf der Website von All-Inkl.com gibt es ein kleines Tool mit der man die Verfügbarkeit von Domains überprüfen kann.

Dort trägt man einfach den gewünschten Domainnamen ein und prüft die Verfügbarkeit.

Ist die Domain frei, ist das ein gutes Zeichen. Aber die Arbeit ist hier noch nicht beendet, denn es gibt noch weitere Fallstricke bei der Domainauswahl.

Enthält die Domain oder der Firmenname eine Wort-, Bild- oder Wortbildmarke?

Nur weil eine Domain frei ist, heißt das nicht, dass man sie auch kommerziell nutzen darf. Tabu sind auf jeden Fall alle Domains die irgendwelche Markennamen enthalten. Darunter fallen auch Städtenamen oder Ländernamen.

Ich empfehle vor der Domainregistrierung eine Prüfung mit dem DPMA-Marken-Check-Tool von e-recht24.de Premium. Dort trägt man einfach den Namen seiner gewünschten Domain ein und kann überprüfen, ob beim Marken und Patentamt bereits eine Wortmarke die so oder so ähnlich klingt, registriert wurde.

Möchte man also z. B. die Domain pflanzenstore.de registrieren, dann gibt man beim Markencheck „pflanzenstore“ oder „pflanzen store“ ein.

Nach dem Klick auf den Prüfen-Button erhält man das Ergebnis. Wenn keine Übereinstimmung gefunden wurde, dann ist man zunächst auf der sicheren Seite.

Das Abo bei e-recht24.de Premium, ist besonders für Onlineshopbetreiber interessant. Hier bekommt man später auch passende Rechtstexte für seinen Onlineshop. Außerdem gibt es dort viele hilfreiche Informationen zum Thema Internetrecht. Zur Anmeldung gehts hier.

Falls etwas gefunden wurde, sollte man sich die Ergebnisse genau anschauen und mögliche Konflikte vorab analysieren. Ich empfehle allerdings sich einen Namen auszusuchen, der eine freie Domain hat und für den keine Wortmarke beim Marken und Patentamt vorliegt.

Hat man einen Namen gefunden der beide Kriterien (freie Domain und keine registrierte Marke) erfüllt, kann man zum nächsten Schritt übergehen.

Manuelle Recherche – Nutzt jemand meine Domainidee?

Nichtsdestotrotz sollte man sich nicht auf die Daten des Markenchecks verlassen. Nicht immer muss man eine Marke anmelden, um Anspruch auf einen Namen zu haben. Man sollte vor der Auswahl eines Namens und einer Domain auf jeden Fall eine kurze Internetrecherche via Google durchführen und prüfen, ob die Namensidee schon von jemand anderem genutzt wird und ob die Social-Media-Urls frei sind.

Im besten Fall ergattert man nämlich nicht nur die Top-Level-Domain www.pflanzenstore.de und ähnliche Domains wie www.pflanzen-store.de oder www.pflanzenstore.com, sondern auch die dazugehörigen Social-Media-Urls wie z. B. www.facebook.com/pflanzenstore oder www.instagram.com/pflanzenstore.

Diese URLs sind später für das einheitliche Erscheinungsbild und die Vermarktung des eigenen Onlineshops goldwert.

Eine kurze Google-Suche sollte hier also Abhilfe verschaffen. Auch bei Facebook, YouTube und Instagram sollte man mithilfe der Suchfunktion überprüfen, ob der gewünschte Name kommerziell genutzt wird und ob so mit Konkurrenz bzw. Rechtsstreit zu rechnen ist.

Ein Rechtsstreit über eine Bezeichnung ist das Letzte was wir bei der Entwicklung eines profitablen Onlineshops gebrauchen können.

Erfüllt der ausgesuchte Name für den Onlineshop die folgenden Kriterien:

  • Marketingfähigkeit: leicht zu merken – bleibt im Kopf
  • freie Domain verfügbar
  • keine registrierte Wortmarke beim Patent- und Markenamt
  • kein Anbieter, der den Wunschnamen zurzeit kommerziell nutzt
  • freie Social-Media-URLs (Facebook, Instagram usw.)

… sollte man die Domain und ähnliche Schreibweisen so schnell wie möglich registrieren. Das geht am besten zusammen mit der Bestellung des Hostingpaketes. Wie das funktioniert erkläre im nächsten Artikel. Hier gehts zur Kurs-Übersicht.